Polizei identifiziert 17-jährigen Tatverdächtigen nach Schüssen auf Linienbus in Hamburg

Polizei identifiziert 17-jährigen Tatverdächtigen nach Schüssen auf Linienbus in Hamburg

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Panorama: Angriff auf Bus in Hamburg-Neugraben

() – Nach mehreren Schüssen auf einen Linienbus am S-Bahnhof Neugraben hat die einen 17 Jahre alten Tatverdächtigen identifiziert. Das teilte die Polizei Hamburg am Samstag mit.

Die Mordkommission des Landeskriminalamts (LKA 41) und die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge war es am Freitagabend gegen 20:50 Uhr zu einem Streit zwischen drei männlichen Jugendlichen und einer 16-Jährigen gekommen, woraufhin die 16-Jährige Schutz in einem Bus der Linie 251 suchte. Kurz nach dem Anfahren des Busses hörten Zeugen mehrere Schussgeräusche; Scheiben des Fahrzeugs wurden beschädigt.

Personen wurden nicht verletzt. Der Fahrer des Busses, in dem sich neben der 16-Jährigen zwei weitere befanden, fuhr zum S-Bahnhof Neuwiedenthal.

Die drei männlichen Jugendlichen flohen in unbekannte Richtung.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Funkstreifenwagen, darunter auch Kräfte der Bundespolizei, und einem Diensthund führten nicht zur Feststellung tatverdächtiger Personen. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) führte die ersten Ermittlungen am Tatort; noch in der Nacht übernahm die Mordkommission.

Im Rahmen dieser Ermittlungen erlangten die Beamten Hinweise auf drei 17, 15 und 14 Jahre alte Jugendliche, die mit dem Vorfall am S-Bahnhof Neugraben in Zusammenhang stehen sollen.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Jugendlichen in Neuenfelde (2) und Bahrenfeld. Einsatzkräfte vollstreckten diese in den Morgenstunden.

In einem Objekt in Neuenfelde kamen auch Spezialeinsatzkräfte zum Einsatz. Im Keller des 17-Jährigen fanden die Beamten eine Schusswaffe, die sich im weiteren Verlauf als Luftdruckwaffe herausstellte, Munition.

Gegen den 17-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen wird nun wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Darüber hinaus ermittelt die Polizei gegen ihn und seine beiden Begleiter wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, da sie bereits zuvor Schießübungen mit einer Schusswaffe im Bereich Königswiesen (Neugraben-Fischbek) gemacht haben sollen. Die Jugendlichen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die gemeinsamen Ermittlungen des LKA und der Staatsanwaltschaft dauern an.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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der Bundespolizei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ich kann hier keine vollständigen Personennamen extrahieren, weil im Text keine konkreten (vollständigen) Namen von Personen genannt werden. Es werden nur Rollen/Attribute erwähnt (z. B. „die Polizei Hamburg“, „Mordkommission des LKA“, „Staatsanwaltschaft“, sowie „ein 17 Jahre alter …“, „ein 16-Jährige“, „ein 17-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger“, „drei 17, 15 und 14 Jahre alte Jugendliche“), jedoch ohne Namen.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Polizei Hamburg, Mordkommission des Landeskriminalamts (LKA 41), Staatsanwaltschaft, Landeskriminalamt (LKA 26), Bundespolizei, Kriminaldauerdienst, Einsatzkräfte, Spezialeinsatzkräfte

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/ Datum des Ereignisses: Freitagabend, gegen 20:50 Uhr (am S-Bahnhof Neugraben, Hamburg).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hamburg, S-Bahnhof Neugraben, S-Bahnhof Neuwiedenthal, Neuenfelde, Bahrenfeld, Königswiesen (Neugraben-Fischbek)

Worum geht es in einem Satz?

Nach mehreren Schüssen auf einen Linienbus am S-Bahnhof Neugraben identifizierte die Polizei Hamburg am Samstag einen 17-Jährigen als Tatverdächtigen, nahm Mordkommission und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen auf und fand im Rahmen von Durchsuchungen eine (letztlich als Luftdruckwaffe eingestufte) Schusswaffe samt Munition, wobei wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Streit zwischen drei männlichen Jugendlichen und einer 16-Jährigen am Freitagabend gegen 20:50 Uhr
  • Suche der 16-Jährigen nach Schutz im Bus der Linie 251
  • Schussgeräusche kurz nach dem Anfahren des Busses
  • Beschädigung von Scheiben des Fahrzeugs durch die Schüsse
  • Hinweise darauf, dass der Vorfall in Zusammenhang mit drei Jugendlichen steht, darunter der 17-Jährige

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Keine Reaktion von Politik Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ermittlungen durch Mordkommission des LKA und Staatsanwaltschaft aufgenommen
  • Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt und Durchsuchungen von Wohnungen der Jugendlichen durchgeführt
  • Beschlagnahme bzw. Sicherstellung von Waffen und Munition aus einem Kellerbereich
  • Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung eingeleitet
  • Ermittlungen wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen
  • Entlassung der Jugendlichen nach den polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen
  • Fortsetzung der gemeinsamen Ermittlungen von LKA und Staatsanwaltschaft

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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