Dritte Orte starten in die dritte Fördergeneration, Aktionstag in Gronau, Steinfurt und Nordwalde

Dritte Orte starten in die dritte Fördergeneration, Aktionstag in Gronau, Steinfurt und Nordwalde

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Kulturförderung für Dritte Orte in NRW

Düsseldorf () – In startet die dritte Generation des Förderprogramms „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“. Das hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft mitgeteilt.

Am Samstag, 12. September, öffnen beim vierten landesweiten Tag der Dritten Orte alle 46 geförderten Dritten Orte ihre Türen. Für die dritte Fördergeneration stehen im Zeitraum 2027 bis 2031 über 9 Millionen Euro für die Projektförderung einschließlich einer fachlichen Begleitung zur Verfügung.

Das Fördermodell mit einer einjährigen Konzeptionsphase und einer anschließenden dreijährigen Umsetzungsphase bleibt erhalten.

Neu ist die Förderstruktur in der Umsetzungsphase: Projekte mit unterschiedlichem Förderbedarf können künftig passgenauer unterstützt werden, besonders kleinere, ehrenamtlich getragene Initiativen erhalten einen leichteren Zugang zur Förderung. Insgesamt sollen dadurch mehr Dritte Orte entstehen.

Die Ausschreibung der dritten Fördergeneration startet am 30. Oktober. Interessierte Initiativen, Vereine, Kommunen und weitere Träger im ländlichen Raum können sich mit ihren Ideen für neue Dritte Orte bewerben.

Die Projektträger werden vom Programmbüro pro loco begleitet, das sie bei der Entwicklung tragfähiger Konzepte und bei der Umsetzung unterstützt.

Kulturministerin Ina Brandes sagte: „46 Dritte Orte machen das Leben der in Nordrhein-Westfalen besser. Denn Lebensqualität im ländlichen Raum ist auch eine Frage des kulturellen Angebots.“

Mit der Ausschreibung der dritten Fördergeneration werde diese Entwicklung fortgeschrieben. Brandes besucht die Projekte in Gronau, Steinfurt und Nordwalde und legt die Strecke zwischen Steinfurt und Nordwalde mit dem Fahrrad zurück.

In Gronau-Epe wird in der ehemaligen Synagoge das Haus Lebenstein als Ort der Kultur, und Erinnerung für Menschen aller Generationen eröffnet; eine Ausstellung zeigt den Wandel „Von der Ruine zum Dritten Ort“, die Gruppe „Klezmers Techter“ spielt Klezmer-. In Steinfurt präsentiert sich der Dritte Ort KulturLandDumte unter anderem mit einem Fahrradflohmarkt und einem Linedance-Workshop; das Team im ehemaligen Hofladen in der Bauerschaft Dumte verbindet Kultur mit , Landwirtschaft und Umweltbildung, etwa durch einen Lehrgarten für ökologische Zusammenhänge und nachhaltige Landwirtschaft.

Die Kulturinsel Bispinghof in einem historischen Herrenhaus in Nordwalde lädt zum Sommerfest mit Livemusik, Hula-Hoop-Mitmachaktion, Bogenschießen sowie einem Fahrrad- und Bobbycar-Parcours ein.

Die Dritten Orte verbinden nach Angaben des Ministeriums Kultur mit Begegnung und bürgerschaftlichem Engagement und nutzen vorhandene, aber ungenutzte Räume für Konzerte, Theater, Ausstellungen und Lesungen ebenso wie für Dorf- und Repair-Cafés, Kreativwerkstätten und generationsübergreifende Treffpunkte. Die Programme entstehen gemeinsam mit den Menschen vor Ort.

Den Begriff des Dritten Ortes hat in den 1980er-Jahren der amerikanische Soziologe Ray Oldenburg geprägt; er beschreibt damit öffentliche Orte für Begegnung und Austausch in Abgrenzung zum Ersten Ort, dem Zuhause, und dem Zweiten Ort, der Arbeit. Weitere Informationen zum Förderprogramm und die Ausschreibungsunterlagen sind unter www.dritteorte.nrw abrufbar.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ina Brandes, Ray Oldenburg

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Düsseldorf, dts Nachrichtenagentur, Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum, pro loco, Gronau, Steinfurt, Nordwalde, Gronau-Epe, Steinfurt-Dumte, Kulturministerin Ina Brandes, Haus Lebenstein, Klezmers Techter, KulturLandDumte, Kulturinsel Bispinghof, Ray Oldenburg, Dritte Orte NRW

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand statt am Samstag, 12. September (im Artikel: „Am Samstag, 12. September, öffnen …“).

Zeitraum für die dritte Fördergeneration: 2027 bis 2031.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Gronau (Gronau-Epe), Steinfurt, Nordwalde (Kulturinsel Bispinghof in Nordwalde), Steinfurt-Dumte / Bauerschaft Dumte, sowie die Strecke zwischen Steinfurt und Nordwalde.

Worum geht es in einem Satz?

In Nordrhein-Westfalen startet die dritte Fördergeneration des Programms „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“: Am 12. September öffnen 46 bereits geförderte Dritte Orte ihre Türen, für 2027–2031 stehen über 9 Millionen Euro bereit, die Ausschreibung beginnt am 30. Oktober und neue Initiativen sollen durch eine flexiblere Förderstruktur besonders in kleineren, ehrenamtlich getragenen Projekten gefördert werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Start der dritten Generation des Förderprogramms „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ in Nordrhein-Westfalen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird im Artikel beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Im Zeitraum 2027 bis 2031 stehen für die Projektförderung einschließlich fachlicher Begleitung über 9 Millionen Euro zur Verfügung
  • Das Fördermodell bleibt mit einer einjährigen Konzeptionsphase und einer anschließenden dreijährigen Umsetzungsphase bestehen
  • In der Umsetzungsphase wird die Förderstruktur angepasst damit Projekte mit unterschiedlichem Förderbedarf passgenauer unterstützt werden
  • Besonders kleinere ehrenamtlich getragene Initiativen erhalten einen leichteren Zugang zur Förderung
  • Insgesamt sollen dadurch mehr Dritte Orte entstehen
  • Die Ausschreibung der dritten Fördergeneration startet am 30. Oktober
  • Programmbüro pro loco begleitet die Projektträger bei der Entwicklung tragfähiger Konzepte und unterstützt bei der Umsetzung
  • Die 46 geförderten Dritten Orte öffnen am 12. September beim vierten landesweiten Tag der Dritten Orte ihre Türen
  • Die neuen Dritten Orte stärken die kulturelle Versorgung im ländlichen Raum durch Begegnung und bürgerschaftliches Engagement
  • Vorhandene aber ungenutzte Räume können künftig stärker für kulturelle Angebote sowie Dorf und Repair Cafés Kreativwerkstätten und generationsübergreifende Treffpunkte genutzt werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Kulturministerin Ina Brandes wird mit einer Stellungnahme zitiert: „46 Dritte Orte machen das Leben der Menschen in Nordrhein-Westfalen besser. Denn Lebensqualität im ländlichen Raum ist auch eine Frage des kulturellen Angebots.“

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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