Verdi fordert Verbleib des Staats als Commerzbank-Großaktionär

Verdi fordert Verbleib des Staats als Commerzbank-Großaktionär

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Wirtschaft: Politik Druck auf Commerzbank

Frankfurt () – Die Gewerkschaft Verdi erhöht kurz vor dem Spitzentreffen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Unicredit-Chef Andrea Orcel den Druck auf die . Auch wenn die aktuell andere dringende Themen habe, dürfe ihr Einsatz für eine gute der Commerzbank nicht nachlassen, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Frederik Werning dem „Handelsblatt“.

Die Bundesregierung müsse an ihrer Staatsbeteiligung und an ihrem , zwei Mitglieder in den Aufsichtsrat der Commerzbank zu entsenden, festhalten. Nur so könne sie sicherstellen, dass nachhaltige Vereinbarungen mit Unicredit getroffen werden, insbesondere zum Schutz der Beschäftigten.

Der Staat ist mit rund 13 Prozent an der Commerzbank beteiligt. Klingbeil hat Orcel für den 14. September nach Berlin eingeladen. Die Bundesregierung hatte den Übernahmekampf selbst eingeleitet, als sie im September 2024 ein Commerzbank-Aktienpaket an Unicredit verkaufte.

Sie habe deshalb eine ganz besondere Verantwortung den Beschäftigten gegenüber, dass die Commerzbank jetzt nicht das gleiche Schicksal erleide wie die Hypovereinsbank nach der Übernahme durch Unicredit 2005, sagte Werning. Die Zahl der Arbeitsplätze beim Münchner Institut ist seitdem um mehr als 60 Prozent gesunken.

„Wir haben mehrfach erlebt, dass die wirklichen Schweinereien nicht in den ersten ein oder zwei Jahren nach einer Fusion passieren, sondern erst danach“, sagte Werning, der auch im Aufsichtsrat der Commerzbank sitzt. Gerade deshalb müsse die Bundesregierung beteiligt bleiben. „Nur so kann sie sicherstellen, dass nachhaltige Vereinbarungen mit Unicredit getroffen werden, insbesondere zum Schutz der Beschäftigten“, sagte er. „Wir fordern unter anderem Standortgarantien und den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen.“

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Commerzbank-Filiale (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Lars Klingbeil, Andrea Orcel, Frederik Werning

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

ver.di, Bundesfinanzministerium, Bundesregierung, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), Commerzbank, Unicredit, Aufsichtsrat der Commerzbank, Hypovereinsbank, Münchner Institut

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt, Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Kurz vor einem Spitzentreffen zwischen Finanzminister Lars Klingbeil und Unicredit-Chef Andrea Orcel fordert ver.di, dass die Bundesregierung bei ihrer Staatsbeteiligung an der Commerzbank und ihrem Aufsichtsratseinfluss bleibt, um nachhaltige Vereinbarungen zum Schutz der Beschäftigten sowie z. B. Standortgarantien und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen durchzusetzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verkauf eines Commerzbank-Aktienpakets an Unicredit durch die Bundesregierung im September 2024 und damit eingeleiteter Übernahmekampf
  • Einladung von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) an Unicredit-Chef Andrea Orcel für den 14. September nach Berlin
  • Befürchtung, dass nach einer Fusion Übergriffe oder Verschlechterungen erst später auftreten, analog zu 2005 nach der Übernahme der Hypovereinsbank durch Unicredit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Verdi erhöht kurz vor dem Spitzentreffen den Druck auf die Politik
  • Bundesregierung soll an Staatsbeteiligung festhalten und ihr Recht wahrnehmen, zwei Mitglieder in den Aufsichtsrat der Commerzbank zu entsenden
  • Ziel laut Verdi ist der Schutz der Beschäftigten durch nachhaltige Vereinbarungen mit Unicredit
  • Verdi fordert Standortgarantien und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Festhalten an der Staatsbeteiligung an der Commerzbank
  • Festhalten am Recht, zwei Mitglieder in den Aufsichtsrat der Commerzbank zu entsenden
  • Sicherstellung nachhaltiger Vereinbarungen mit Unicredit
  • Schutz der Beschäftigten durch entsprechende Vereinbarungen
  • Vermeidung eines Arbeitsplatzabbaus wie nach der Übernahme der Hypovereinsbank durch Unicredit
  • Vermeidung eines späteren Stellen- oder Personalabbaus nach Zusammenschlüssen
  • Forderung nach Standortgarantien
  • Forderung nach dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Verdi-Gewerkschaftssekretär Frederik Werning wird mit mehreren Zitaten im Artikel zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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