Politik: Drohnenabwehr in Berlin
Berlin () – Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), hat eine Zentralisierung der Zuständigkeit für die Drohnenabwehr beim Bundesinnenministerium gefordert.
„Die bisher vorliegenden Erkenntnisse bestätigen die Dringlichkeit, auf die Bedrohung ziviler Infrastruktur durch Drohnen schnell neue Antworten zu finden“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). Am Ende sei es nur dem Zufall und der Umsicht eines Busfahrers zu verdanken, dass ein großes Schadenereignis verhindert werden konnte.
Röwekamp fuhr fort, man brauche eine zentrale Zuständigkeit statt einer Vielzahl föderaler Luftsicherheitsbehörden und eine materielle Ausrüstung, die die Vielseitigkeit der Bedrohung zuverlässig bekämpfen könne. Die zentrale Zuständigkeit sollte beim Bundesinnenministerium beziehungsweise der Bundespolizei liegen.
Für die Drohnenabwehr an Flughäfen ist in Deutschland zwar die Bundespolizei zuständig. Daneben gibt es aber das Ende letzten Jahres eingerichtete Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) von Bund und Ländern. Die Bundeswehr soll wiederum eingreifen, wenn alle anderen Institutionen technisch überfordert sind. Eine zentrale Zuständigkeit gibt es nicht.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Innenministerium (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thomas Röwekamp
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundestag, CDU, Bundesinnenministerium, Bundespolizei, Bundeswehr, Gemeinsames Drohnenabwehrzentrum (GDAZ), Bund, Länder
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: „Freitagausgaben“ (genaueres Datum ist im Text nicht genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Bundesinnenministerium, Bundespolizei, Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) von Bund und Ländern, Flughäfen, Bundeswehr
Worum geht es in einem Satz?
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Thomas Röwekamp (CDU), fordert eine zentrale Zuständigkeit für die Drohnenabwehr beim Bundesinnenministerium bzw. der Bundespolizei, weil die bisherige Lage zeige, dass es schnelle und zuverlässig ausgestattete Maßnahmen gegen die Bedrohung ziviler Infrastruktur braucht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Bedrohung ziviler Infrastruktur durch Drohnen
- Feststellung der Dringlichkeit, für die Drohnenbedrohung schnell neue Antworten zu finden
- Verhinderung eines großen Schadenereignisses nur durch Zufall und Umsicht eines Busfahrers
- Fehlende zentrale Zuständigkeit und Vielzahl föderaler Luftsicherheitsbehörden
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Forderung, sondern nur die Aussage von Thomas Röwekamp selbst.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zentralisierung der Zuständigkeit für die Drohnenabwehr statt einer Vielzahl föderaler Luftsicherheitsbehörden
- Zuständigkeit beim Bundesinnenministerium beziehungsweise bei der Bundespolizei
- Schnellere und verlässliche Antworten auf die Bedrohung ziviler Infrastruktur durch Drohnen
- Bedarf an materieller Ausrüstung, die die Vielseitigkeit der Bedrohung zuverlässig bekämpfen kann
- Ein planmäßigeres Vorgehen statt zufallsabhängiger Verhinderung großer Schadenereignisse
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja – Thomas Röwekamp (CDU) wird mit einer Stellungnahme zitiert (“…sagte er dem ‘Redaktionsnetzwerk Deutschland’ …”).
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