Linke kritisiert VW-Sparpläne scharf

: VW-Werksschließungen in

Osnabrück () – Vor der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zur Entscheidung über die geplanten Werksschließungen hat Linken-Chef Luigi Pantisano den Konzernvorstand kritisiert. Die Beschäftigten seien wütend und das zurecht, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagausgabe). Sie erwirtschafteten die Gewinne, die VW immer noch täglich einfahre.

Die Belegschaft habe sich auf den Wandel des Konzerns eingestellt. „Alles, was sie brauchen, ist ein Plan“, so Pantisano. Aber das Management kenne keine Verantwortung für die Arbeiter, die seine Vorstandsboni erarbeiteten, behauptete er. „Sie fühlen sich nur den Aktionären verantwortlich“, so Pantisano.

Es mache ihn „zornig“, dass die Bundesregierung „mit diesem Management gegen die arbeitenden gemeinsame Sache macht“, sagte der Linken-Chef mit Verweis auf die Reformpläne der Berliner . Der Staat habe „eine verdammte Verantwortung für all , die an diesen Werken hängen“. Für eine „kraftvolle Kampfansage“ gegen eine „profitgierige Konzernspitze und eine ignorante Politik“ habe er deshalb an der Kundgebung der Beschäftigten vor dem VW-Werk in Salzgitter teilgenommen.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Volkswagen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Linke kritisiert VW-Sparpläne scharf

News - Vermischtes - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Luigi Pantisano

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linken, Luigi Pantisano, VW, Volkswagen, Aufsichtsrat, Bundesregierung, Berliner Koalition, Die Linke, Neue Osnabrücker Zeitung

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum/Zeitraum: Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Osnabrück, Salzgitter

Worum geht es in einem Satz?

Linken-Chef Luigi Pantisano kritisierte vor der VW-Aufsichtsratssitzung das Management und die Bundesregierung scharf wegen der geplanten Werksschließungen und Boni, betonte die Wut der Beschäftigten und forderte mit Blick auf deren Beitrag zu den Gewinnen einen entschlossenen Widerstand.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorwürfe gegen das Management, keine Verantwortung für die Arbeiter zu übernehmen und sich nur den Aktionären verantwortlich zu fühlen
  • Kritik an der Bundesregierung, die mit diesem Management gemeinsame Sache mache
  • Geplante Werksschließungen und die damit verbundene wachsende Wut der Beschäftigten
  • Teilnahme an der Kundgebung der Beschäftigten vor dem VW-Werk in Salzgitter als Reaktion auf die Reformpläne und die geplanten Schließungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung wird als gemeinsamer Akteur mit dem Management gegen die arbeitenden Menschen beschrieben
  • Beschäftigte sollen wütend sein, und das wird als gerechtfertigt dargestellt
  • Linken-Chef nimmt an einer Kundgebung der Beschäftigten vor dem VW-Werk in Salzgitter teil als „Kampfansage“ gegen Management und Politik

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wut und Unzufriedenheit der Beschäftigten wegen der geplanten Werksschließungen
  • Zweifel an der Verantwortung des Managements gegenüber den Arbeiterinnen und Arbeitern
  • Zunehmende politische Kritik an der Bundesregierung und deren Zusammenarbeit mit dem Konzernmanagement
  • Erhöhtes Konfliktpotenzial durch eine Mobilisierung bzw Kundgebung der Beschäftigten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—Luigi Pantisano wird mit mehreren direkten Aussagen zitiert (u. a. in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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