Wirtschaft: Trend zu Ökostromtarifen in Deutschland
Berlin () – Nach einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox wechseln immer mehr Deutsche beim Stromanbieter zu Ökostromtarifen. Demnach entfielen im laufenden Jahr 81 Prozent aller über die Plattform abgeschlossenen Stromverträge auf Tarife mit 100 Prozent erneuerbaren Energien, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es ist der höchste bislang gemessene Wert.
Noch vor fünf Jahren lag der Anteil der Wechselkunden, die sich für Ökostrom entschieden, bei rund 68 Prozent. Seitdem ist die Nachfrage dem Portal zufolge kontinuierlich gestiegen. Nach Einschätzung von Verivox spielen dabei nicht nur Umwelt- und Klimaschutzaspekte eine Rolle. Häufig seien Ökostromtarife inzwischen auch die günstigste Option für Verbraucher.
„Nicht immer müssen Umwelt- und Klimaschutz das Hauptmotiv für den Abschluss eines Ökostromtarifs sein“, sagte Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. In vielen Fällen seien Angebote, bei denen der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt, inzwischen auch am günstigsten.
Nach Angaben des Vergleichsportals liegt der durchschnittliche Haushaltsstrompreis derzeit bei 31,2 Cent je Kilowattstunde. Die günstigsten Ökostromtarife kosten demnach im Schnitt lediglich 21,9 Cent. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden könne durch einen Wechsel von einem durchschnittlichen Tarif in einen günstigen Ökostromtarif rund 400 Euro pro Jahr sparen.
Dabei handelt es sich nicht zwingend um Strom, der ausschließlich aus erneuerbaren Anlagen in Deutschland stammt. Viele Anbieter erwerben Herkunftsnachweise für tatsächlich erzeugten Ökostrom aus Deutschland oder anderen europäischen Ländern. Solche Tarife machten laut Verivox im Jahr 2026 rund 67 Prozent aller über das Portal abgeschlossenen Stromwechsel aus.
Weitere 14 Prozent entfielen auf Tarife, die zusätzlich den Ausbau erneuerbarer Energien fördern und dies über Zertifizierungen wie das „Grüner Strom Label“ oder „OK Power“ nachweisen. Auch diese Angebote liegen mit durchschnittlich 22,7 Cent pro Kilowattstunde deutlich unter dem allgemeinen Strompreisniveau. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden ergibt sich laut Verivox ein Sparpotenzial von rund 340 Euro pro Jahr.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thorsten Storck
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verivox, Funke-Mediengruppe, Thorsten Storck, "Grüner Strom Label", "OK Power"
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland.
Worum geht es in einem Satz?
Immer mehr Deutsche wechseln zu Ökostromtarifen, wobei 81 Prozent der über das Vergleichsportal Verivox abgeschlossenen Stromverträge im Jahr 2023 auf 100 Prozent erneuerbare Energien entfallen, was zum Teil auf die günstigeren Preise dieser Tarife zurückzuführen ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Steigende Nachfrage nach Ökostromtarifen
- Günstigere Preise für Ökostrom im Vergleich zu herkömmlichem Strom
- Zunehmendes Umweltbewusstsein
- Verfügbarkeit von günstigeren Tarifen mit 100% erneuerbaren Energien
- Höhere Anteile von Ökostromverträgen in den letzten fünf Jahren
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Steigende Nachfrage nach Ökostromtarifen
- Höherer Anteil der Verbraucher, die zu 100 Prozent erneuerbaren Energien wechseln
- Ökostromtarife oft die günstigste Option für Verbraucher
- Mögliche jährliche Ersparnis von rund 400 Euro bei Wechsel zu günstigem Ökostromtarif
- Ersparnis von etwa 340 Euro bei Tarifen, die den Ausbau erneuerbarer Energien fördern
- Verbreitung von Herkunftsnachweisen für Ökostrom aus Deutschland und anderen europäischen Ländern
- Zunahme von Tarifen mit Zertifizierungen für erneuerbare Energien
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox, betont, dass nicht immer Umwelt- und Klimaschutz die Hauptmotive für den Abschluss eines Ökostromtarifs sein müssen.
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