Schenderlein: Fußball ersetzt keine Politik

Schenderlein: Fußball ersetzt keine Politik

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Politik und Fußball: Erwartungen in Berlin

Berlin () – Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) erwartet trotz Fußball-WM keinen grundsätzlichen Stimmungsumschwung im Land und betont den Vorrang der politischen Reformarbeit. Sie verwies darauf, dass viele Menschen die Belastungen der anstehenden Projekte deutlich spürten.

„Machen wir uns nichts vor – wir wissen natürlich auch um die Notwendigkeit der Reformen und dass es eben auch Anstrengungen damit verbunden sind“, sagte Schenderlein am Donnerstag den Sendern RTL und ntv. „Bis zur Sommerpause haben wir noch sehr viel vor und die Zeit ist auch knapp.“

Eine erfolgreiche Nationalmannschaft könne zwar positiv wirken, ersetze aber keine Politik, so die Ministerin. „Klar, eine erfolgreiche Mannschaft, das ist schon auch etwas, was positiv ist“, sagte sie. Zugleich betonte Schenderlein, die Bürger unterschieden sehr genau zwischen Fußball und Regierungshandeln: „Ich glaube, die Menschen schauen schon sehr differenziert auf die Politik.“

Gleichzeitig setzt die Sportstaatsministerin auf die verbindende Kraft des Turniers im Alltag der Menschen. Man freue sich vor allem auf gemeinsame Erlebnisse: „Wir freuen uns auf jeden Fall darauf, dass wir auch Public Viewing hier genießen können.“ Die Bundesregierung habe die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, „dass man auch noch nach 22 Uhr gemeinsam Fußball schauen kann“. Fußball sei dabei mehr als ein Spiel: „Fußball ist ja auch wie so oft das letzte Lagerfeuer der Nation, wie man sagt“, so Schenderlein. Es sei „auch etwas Schönes, um Gemeinschaft zu erleben“, selbst wenn laut einer RTL-Umfrage nur ein Viertel der Deutschen glaubt, dass die WM die allgemeine Atmosphäre im Land verbessern kann. Für sie bleibe entscheidend: „Wir müssen vor allen Dingen eben auch unsere Aufgaben hier in Berlin machen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fußbälle (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Christiane Schenderlein

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, RTL, ntv, Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein betont, dass trotz der Fußball-WM keine grundlegenden Stimmungswandel im Land zu erwarten ist und die politische Reformarbeit Priorität hat, während sie die verbindende Kraft des Turniers im Alltag der Menschen hervorhebt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstehende politische Reformen
  • Wahrnehmung der Belastungen durch die Menschen
  • Unterschiedliche Sichtweise auf Fußball und politische Themen
  • Erwartung von Gemeinschaftserlebnissen durch das Turnier
  • Vorbereitungen für Public Viewing und rechtliche Anpassungen
  • Geringe Erwartung an einen Stimmungsumschwung durch die WM

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein erwartet keinen grundsätzlichen Stimmungsumschwung trotz Fußball-WM
  • Betont Vorrang der politischen Reformarbeit
  • Viele Menschen spüren die Belastungen der anstehenden Projekte
  • Klarstellung, dass eine erfolgreiche Nationalmannschaft keine politische Ersetzung darstellt
  • Bürger unterscheiden zwischen Fußball und Regierungshandeln
  • Setzt auf verbindende Kraft des Turniers im Alltag
  • Freude auf gemeinsame Erlebnisse wie Public Viewing
  • Bundesregierung hat rechtliche Voraussetzungen für gemeinsames Fußballschauen nach 22 Uhr geschaffen
  • Fußball als "letztes Lagerfeuer der Nation"
  • Laut RTL-Umfrage glaubt nur ein Viertel der Deutschen, dass die WM die Atmosphäre verbessert
  • Wichtigste Aufgaben müssen in Berlin erledigt werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kein grundsätzlicher Stimmungsumschwung im Land
  • Vorrang der politischen Reformarbeit
  • Spürbare Belastungen der anstehenden Projekte
  • Notwendigkeit der Reformen
  • Anstrengungen verbunden mit Reformen
  • Fokus auf erfolgreiche Nationalmannschaft ohne Ersatz für Politik
  • Differenzierte Sicht der Bürger auf Fußball und Regierungshandeln
  • Verbindende Kraft des Turniers im Alltag
  • Freude auf gemeinsame Erlebnisse
  • Rechtliche Voraussetzungen für Public Viewing nach 22 Uhr
  • Fußball als Gemeinschaftserlebnis
  • Geringe Erwartung, dass die WM die allgemeine Atmosphäre verbessert
  • Betonung der Aufgaben in Berlin

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein zitiert, in der sie betont, dass eine erfolgreiche Nationalmannschaft zwar positiv wirken könne, aber keine Politik ersetze.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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