EU-Politik: Regulierung digitaler Dienste in Berlin
Berlin () – Die Verbraucherzentrale hat sich für eine schärfere Regulierung von Online-Diensten auf EU-Ebene ausgesprochen. „Ein Flickenteppich aus nationalen Regelungen wäre jedenfalls nicht zielführend“, sagte die Chefin des Bundesverbandes (VZBV), Ramona Pop, den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Mittwochausgaben).
Die von der Bundesregierung beauftragte Expertenkommission zu digitalem Jugendschutz werde bald Vorschläge vorlegen. „Die Bundesregierung muss sich dann auf EU-Ebene für eine schärfere Regulierung von Online-Diensten stark machen“, sagte sie.
US-Tech-Konzerne zu regulieren, sei nicht einfach. „Und es geht nur auf EU-Ebene“, so Pop. „Der Digital Services Act (DSA) muss konkretisiert werden.“
In Brüssel werde außerdem an einem neuen Gesetz gearbeitet, dem Digital Fairness Act (DFA). „Es ist wichtig, dass das jetzt schnell kommt, damit nicht nur Plattformen, sondern auch andere Angebote im Netz sicherer werden.“
Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ will am 24. Juni ihre Vorschläge vorlegen. Dabei geht es auch um die Frage, ob man eine strikte Altersgrenze für Social-Media-Plattformen einführen sollte. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte sich zuletzt skeptisch gezeigt. Auch Verbraucherschützerin Pop spricht sich gegen ein Mindestalter aus, wirbt aber für strengere Regeln für die Plattformen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ramona Pop, Alexander Dobrindt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verbraucherzentrale, EU, Bundesverband (VZBV), Ramona Pop, Neue Berliner Redaktionsgesellschaft, Bundesregierung, Expertenkommission zu digitalem Jugendschutz, Digital Services Act (DSA), Brüssel, Digital Fairness Act (DFA), Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt", Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 24. Juni statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Brüssel
Worum geht es in einem Satz?
Die Verbraucherzentrale fordert eine verbesserte EU-weite Regulierung von Online-Diensten, um den digitalen Jugendschutz zu stärken und ein einheitliches Vorgehen gegen US-Tech-Konzerne zu ermöglichen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung nach schärferer Regulierung von Online-Diensten
- Kritische Haltung zu nationalen Regelungen
- Stellungnahme von Verbraucherschützern
- Vorbereitungen für Vorschläge zur digitalen Jugendschutz
- Herausforderungen bei der Regulierung von US-Tech-Konzernen
- Diskussion über den Digital Services Act (DSA)
- Entwurf eines neuen Gesetzes: Digital Fairness Act (DFA)
- Expertengremium für Kinder- und Jugendschutz
- Debatte über Altersgrenzen für Social-Media-Plattformen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Verbraucherzentrale fordert schärfere Regulierung von Online-Diensten auf EU-Ebene
- Ramona Pop bezeichnet nationale Regelungen als nicht zielführend
- Expertenkommission zu digitalem Jugendschutz wird bald Vorschläge vorlegen
- Bundesregierung soll sich auf EU-Ebene für Regulierung starkmachen
- Regulierung von US-Tech-Konzernen als schwierig eingestuft
- Digital Services Act (DSA) soll konkretisiert werden
- Neues Gesetz, Digital Fairness Act (DFA), wird in Brüssel entwickelt
- Expertenkommission plant Vorschläge zur Altersgrenze für Social-Media-Plattformen
- Bundesinnenminister Dobrindt äußert Skepsis zu einem Mindestalter
- Pop spricht sich gegen Mindestalter aus, fordert jedoch strengere Regeln für Plattformen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Schärfere Regulierung von Online-Diensten auf EU-Ebene
- Stärkung des Digital Services Act (DSA)
- Einführung des Digital Fairness Act (DFA)
- Verbesserung des digitalen Jugendschutzes
- Sicherheitssteigerung für Plattformen und Angebote im Netz
- Vorschläge zur Altersgrenze für Social-Media-Plattformen
- Widerstand gegen ein striktes Mindestalter für Nutzer
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Ramona Pop, die Chefin des Bundesverbandes (VZBV), fordert eine schärfere Regulierung von Online-Diensten auf EU-Ebene und betont die Notwendigkeit, den Digital Services Act (DSA) zu konkretisieren.
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