Ehrung und Unterstützung für die Ukraine
Kiew () – Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) soll in Kiew vom ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem Orden der Fürstin Olga für ihre Verdienste um die Ukraine geehrt werden.
Das berichtet die „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe). Den zivilen Verdienstorden, der ausschließlich an Frauen vergeben wird, haben vor Neubaur unter anderem die frühere finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin und die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi verliehen bekommen.
Neubaur zeigte sich von der Ehrung bewegt.
Diese Auszeichnung von Präsident Selenskyj nehme sie mit tiefer Dankbarkeit und großer Demut entgegen, sagte sie der Redaktion. Neubaur wies allerdings darauf hin, dass sie ihr nicht allein gebühre, sondern all den Menschen in NRW, die geholfen hätten, als andere noch gezögert hätten.
Die Grünen-Politikerin strich zudem die Entschlossenheit des ukrainischen Volkes heraus.
„Die Menschen in der Ukraine verteidigen nicht nur ihr eigenes Land. Sie verteidigen die Idee eines freien und friedlichen Europas – eines Europas, in dem Recht stärker ist als Gewalt und Grenzen nicht mit Waffen verschoben werden.“
Dieser Mut sei historisch, so Neubaur.
Die Welt schulde der Ukraine nicht nur Bewunderung, sondern verlässliche Unterstützung und dauerhafte Solidarität. „Wir werden an der Seite der Ukraine stehen – beim Wiederaufbau, bei der Erneuerung und auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft“, versprach Neubaur.
„Wir stehen zur Ukraine. So lange es dauert.“
Neubaur nahm in der Ukraine am vierten Gipfel der Städte- und Regionenkonferenz teil.
Dort diskutierte sie auf dem Podium unter anderem mit dem stellvertretenden ukrainischen Ministerpräsidenten Oleksiy Kuleba, der für den Wiederaufbau verantwortlich ist, sowie dem früheren französischen Ministerpräsidenten Édouard Charles Philippe. Daneben traf sich die Ministerin unter anderem zu bilateralen Gesprächen mit Andriy Sadovyi, dem Bürgermeister von Lwiw, und Oleksandr Ganzha, Leiter der regionalen Militärverwaltung von Dnipropetrowsk, der Partnerregion des Landes NRW. Im vergangenen Winter hatte die Landesregierung dort unter anderem mit Hilfen in den Wintermonaten unterstützt.
Gemeinsam mit der regionalen Verwaltung arbeite man daran, die Energie- und Wärmeversorgung in Dnipro dezentraler und resilienter zu machen – unabhängiger von zentralen Strukturen, die russische Raketen gezielt ins Visier nähmen, versprach Neubaur.
Es könnte dabei nach Informationen der Redaktion um das Thema Biomasse gehen. Das ist ein Feld, auf dem NRW besondere Expertise hat.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolodymyr Selenskyj (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Mona Neubaur, Wolodymyr Selenskyj, Sanna Marin, Nancy Pelosi, Oleksiy Kuleba, Édouard Charles Philippe, Andriy Sadovyi, Oleksandr Ganzha.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Wolodymyr Selenskyj, Mona Neubaur, Grüne, Sanna Marin, Nancy Pelosi, Oleksiy Kuleba, Édouard Charles Philippe, Andriy Sadovyi, Oleksandr Ganzha, Nordrhein-Westfalen, NRW, Dnipro.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kiew, Lwiw, Dnipro, Nordrhein-Westfalen
Worum geht es in einem Satz?
Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Mona Neubaur wird in Kiew vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit dem Orden der Fürstin Olga für ihre Verdienste um die Ukraine geehrt und betont die Solidarität mit dem ukrainischen Volk sowie die Verpflichtung zur Unterstützung bei Wiederaufbau und Krisenbewältigung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ehrung von Mona Neubaur durch Wolodymyr Selenskyj
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Mona Neubaur wird mit dem Orden der Fürstin Olga für Verdienste um die Ukraine geehrt
- Neubaur zeigt sich bewegt von der Auszeichnung
- Sie widmet die Ehrung den Menschen in NRW, die geholfen haben
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- Teilnahme am vierten Gipfel der Städte- und Regionenkonferenz
- Bilaterale Gespräche mit ukrainischen Vertretern
- Zusammenarbeit zur Verbesserung der Energie- und Wärmeversorgung in Dnipro
- Fokus auf dezentralisierte und resiliente Ansätze in der Energieversorgung
- Expertise von NRW im Bereich Biomasse
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Mona Neubaur zitiert. Sie äußert, dass sie die Auszeichnung mit "tiefer Dankbarkeit und großer Demut" entgegennimmt und betont, dass diese Ehrung auch den Helfern in NRW gebührt.
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