Ausbildungssituation in Berlin verschärft sich
Berlin () – Die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Das geht aus dem neuen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung hervor, über den das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet. 2025 wurden bundesweit 476.000 Verträge abgeschlossen, nach 486.300 im Vorjahr und knapp 490.000 im Jahr davor.
Das Lehrstellenangebot der Betriebe schrumpfte laut Bericht erneut. Im vergangenen Jahr wurden 530.335 Plätze registriert, 25.331 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Minus von 4,6 Prozent. Einen stärkeren Rückgang gab es im Vergleichszeitraum seit 2009 nur zu Beginn der Coronapandemie.
Die Nachfrage junger Menschen nach einer Ausbildung stieg erneut leicht, um 3.662 auf 560.308. Es ist das dritte Jahr in Folge, in dem die Nachfrage wächst. Sie übersteigt damit das Angebot deutlich. Knapp 40.000 Jugendliche blieben vollständig unversorgt – das heißt, sie fanden weder einen Ausbildungsplatz noch eine alternative Einstiegslösung wie ein Praktikum oder eine Berufsvorbereitungsmaßnahme. So viele waren es zuletzt 2009.
Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), forderte angesichts der „Ausbildungsmisere“ entschlossenes Gegensteuern. „Trotz aller Klagen über einen vermeintlichen Fachkräftemangel bilden immer weniger Arbeitgeber aus“, sagte sie der Zeitung. Der DGB dringt darauf, die Ausbildungsgarantie auszuweiten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Elke Hannack
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Handelsblatt, Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter gesunken, während die Nachfrage junger Menschen nach Ausbildungsplätzen leicht gestiegen ist, wodurch etwa 40.000 Jugendliche unversorgt blieben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgang neu abgeschlossener Ausbildungsverträge
- Schrumpfendes Lehrstellenangebot der Betriebe
- Abnahme der registrierten Ausbildungsplätze
- Leicht steigende Nachfrage nach Ausbildungsplätzen von jungen Menschen
- Hohe Zahl unversorgter Jugendlicher ohne Ausbildungsplatz oder alternative Lösung
- Missverhältnis zwischen Nachfrage und Angebot
- Fehlende Ausbildungsbereitschaft bei Arbeitgebern
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge im Jahr 2025: 476.000, Rückgang im Vergleich zu Vorjahren
- Lehrstellenangebot der Betriebe sank auf 530.335 Plätze (-4,6 %)
- Nachfrage nach Ausbildungsplätzen stieg leicht auf 560.308
- Knapp 40.000 Jugendliche blieben unversorgt
- Elke Hannack (DGB) forderte entschlossenes Gegensteuern gegen Ausbildungsmisere
- DGB dringt auf Ausweitung der Ausbildungsgarantie
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge
- Schrumpfen des Lehrstellenangebots
- Steigender Unversorgtenquote unter Jugendlichen
- Forderung nach entschlossenem Gegensteuern
- Notwendigkeit der Ausweitung der Ausbildungsgarantie
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Elke Hannack, der stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), zitiert. Sie fordert entschlossenes Gegensteuern angesichts der "Ausbildungsmisere" und weist darauf hin, dass immer weniger Arbeitgeber ausbilden, trotz des Fachkräftemangels.
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