Rechtsprechung zu Terrorismus in Karlsruhe
Karlsruhe () – Der Bundesgerichtshof hat die Revisionen von vier Angeklagten der sogenannten „Kaiserreichsgruppe“ gegen ihre Verurteilung durch das Oberlandesgericht Koblenz verworfen.
Das teilte das Karlsruher Gericht am Montag mit. Die Angeklagten waren wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung und weiterer Straftaten zu Freiheitsstrafen zwischen zwei Jahren und zehn Monaten sowie acht Jahren verurteilt worden.
Die Angeklagten, die der Szene der sogenannten Reichsbürger angehören, lehnten die Staats- und Verfassungsordnung der Bundesrepublik Deutschland ab und planten, diese mit Gewalt zu überwinden. Sie wollten laut dem Urteil eine neue Regierung errichten, basierend auf der Reichsverfassung von 1871. Der geplante Umsturz sollte durch verschiedene Aktionen im Mai 2022 erfolgen, darunter die Absetzung der Bundesregierung und die Entführung des damaligen Bundesgesundheitsministers.
Die revisionsrechtliche Überprüfung des Urteils durch den 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs ergab keine Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten. Mit der Entscheidung des Senats ist das Urteil nun rechtskräftig.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesgerichtshof (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Es werden lediglich allgemeine Bezeichnungen wie "Bundesgesundheitsminister" oder "Angeklagte" verwendet.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesgerichtshof, Oberlandesgericht Koblenz, Bundesregierung, Bundesgesundheitsminister, Reichsbürger
Wann ist das Ereignis passiert?
Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist Mai 2022.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Karlsruhe, Koblenz
Worum geht es in einem Satz?
Der Bundesgerichtshof hat die Revisionen von vier Mitgliedern der "Kaiserreichsgruppe" verworfen, die wegen der Gründung einer terroristischen Vereinigung und weiteren Straftaten zu Freiheitsstrafen verurteilt wurden, da keine Rechtsfehler vorlagen und das Urteil nun rechtskräftig ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Gründung einer terroristischen Vereinigung
- Zugehörigkeit zur Szene der Reichsbürger
- Ablehnung der Staats- und Verfassungsordnung der Bundesrepublik Deutschland
- Geplante Gewaltakte zur Überwindung der bestehenden Ordnung
- Absicht, eine neue Regierung auf Basis der Reichsverfassung von 1871 zu errichten
- Geplante Aktionen im Mai 2022, einschließlich der Absetzung der Bundesregierung und Entführung des Bundesgesundheitsministers
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verwerfung der Revisionen der Angeklagten
- Bestätigung der Freiheitsstrafen zwischen zwei Jahren und zehn Monaten und acht Jahren
- Urteil ist rechtskräftig
- Keine weiteren Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten festgestellt
- Konsequenzen für die Angeklagten aufgrund der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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