SPD pocht auf Herabstufung von Schwarzfahren Ordnungswidrigkeit

SPD pocht auf Herabstufung von Schwarzfahren Ordnungswidrigkeit

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Politik: Entkriminalisierung des Schwarzfahrens in Berlin

Berlin () – Die SPD erhöht den Druck auf die Union, das Schwarzfahren aus dem Strafrecht zu streichen. „Für uns ist klar: Wer Bürokratieentlastung ernst nimmt, der sollte auch sagen: Paragraf 265a StGB gehört in dieser Form nicht mehr in ein modernes Strafrecht“, sagte die rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Carmen Wegge, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Ziel der SPD sei es, mit dem „Koalitionspartner eine gemeinsame Verständigung hinzubekommen“.

Ihre Fraktion setze sich seit Längerem dafür ein, „das Fahren ohne Fahrschein aus dem Strafrecht ersatzlos zu streichen und Ersatzfreiheitsstrafen in diesem Bereich zu beenden“, so Wegge. „Vor diesem Hintergrund begrüßen wir es, wenn Bundesjustizministerin Hubig eine Gesetzesänderung ernsthaft prüft, und unterstützen sie bei diesem Anliegen ausdrücklich.“

Die Grünen dringen auf eine schnelle Entkriminalisierung. „Die aktuelle Regelung in Paragraf 265a StGB ist ungerecht und diskriminierend. Wer eine verhängte Geldstrafe nicht zahlen kann, landet durch eine Ersatzfreiheitsstrafe oft sogar im Gefängnis. Die Verfolgung solcher Bagatellfälle belastet die Justiz sehr stark“, sagte Lena Gumnior, Obfrau im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz, der „Rheinischen Post“.

Am Donnerstag will der Bundestag zwei Gesetzentwürfe von Grünen und Linken zur Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein beraten. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte sich zuletzt offen für eine Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein gezeigt.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bushaltestelle (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Carmen Wegge, Hubig, Lena Gumnior, Stefanie Hubig

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: SPD, Union, Bundestag, Grünen, Linken, Bundesjustizministerin, Carmen Wegge, Lena Gumnior, Stefanie Hubig.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD und die Grünen setzen sich für die Streichung des Paragrafen 265a StGB zur Kriminalisierung des Schwarzfahrens ein, um Bürokratie abzubauen und die Justiz zu entlasten, wobei Bundesjustizministerin Hubig eine Gesetzesänderung in Betracht zieht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung der SPD zur Streichung des Paragrafen 265a StGB
  • Diskussion über Bürokratieentlastung im Strafrecht
  • Positionierung der Grünen zur Ungerechtigkeit der aktuellen Regelung
  • Belastung der Justiz durch Verfolgung von Bagatellfällen
  • Unterstützung von Bundesjustizministerin Hubig für Gesetzesänderung
  • Beratungen über Gesetzentwürfe zur Entkriminalisierung im Bundestag

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD erhöht Druck auf Union zur Streichung des Strafrechts gegen Schwarzfahren
  • Carmen Wegge betont Notwendigkeit einer modernen Strafrechtsreform
  • SPD will gemeinsame Lösung mit Koalitionspartner
  • Forderung nach ersatzloser Streichung des Paragrafen 265a StGB
  • Unterstützung für Bundesjustizministerin Hubig bei Gesetzesänderung
  • Grüne fordern schnelle Entkriminalisierung von Fahrten ohne Fahrschein
  • Kritik an Ungerechtigkeit und Diskriminierung durch aktuelle Regelung
  • Ersatzfreiheitsstrafe führt häufig zu Gefängnisaufenthalt für Zahlungsunfähige
  • Bundestag plant Beratung zweier Gesetzentwürfe von Grünen und Linken zur Entkriminalisierung
  • Bundesjustizministerin zeigt sich offen für Entkriminalisierung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Druck auf die Union erhöht
  • Ziel einer gemeinsamen Verständigung
  • Vorschlag zur Streichung des Paragrafen
  • Ende der Ersatzfreiheitsstrafen angestrebt
  • Gesetzesänderung wird ernsthaft geprüft
  • Unterstützung von Bundesjustizministerin
  • Forderung nach schneller Entkriminalisierung
  • aktuelle Regelung als ungerecht und diskriminierend angesehen
  • Belastung der Justiz durch Verfolgung von Bagatellfällen
  • Bundestag berät Gesetzentwürfe zur Entkriminalisierung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert, unter anderem von Carmen Wegge, der rechtspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, und Lena Gumnior, Obfrau im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz der Grünen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert