Sandra Hüller warnt vor Zensur der Berlinale

Diskussion um die Zukunft der Berlinale

Berlin () – Die Schauspielerin Sandra Hüller zeigt sich besorgt um die Zukunft der Berlinale. „Ich hoffe einfach, dass die Dinge, die der Berlinale jetzt schon unterstellt wurden und die nicht wahr sind, sich nicht in Zukunft bewahrheiten, indem das Festival dann doch durch die zensiert wird durch bestimmte Verhaltenskodexe oder ähnliches“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk “ (Mittwochausgabe). „Das wäre tatsächlich eine Katastrophe.“

Hüller, die in diesem Jahr den Silbernen Bären als beste Darstellerin auf der Berlinale gewann, erklärte, man könne ein Festival „mit bestimmten Aktionen sicherlich zerstören“. Sie hoffe, „dass die Berlinale ein weltoffenes, bewegtes, wahrscheinlich auch ein bisschen chaotisches, lebendiges Festival bleibt“.

Dutzende Künstler hatten der Berlinale zuvor eine mangelnde Positionierung im Gaza- vorgeworfen. Als Reaktion hatte Berlinale-Chefin Tricia Tuttle die Vorwürfe zurückgewiesen. Es stimme zudem nicht, dass sie Filmemacher „zum Schweigen gebracht“ oder „eingeschüchtert“ hätten.

Hüller ist ab dem 19. März in dem Science-Fiction-Film „Der Astronaut – Project Hail Mary“ an der Seite von Ryan Gosling im zu sehen. „Es war überraschend kollegial“, sagte sie über die Zusammenarbeit mit Gosling. „Es ist wirklich bemerkenswert, wie wenig es Ryan Gosling um sich selbst geht, sondern immer um die Sache, wie endlos er improvisieren kann, wie genau er ist in dem, was gesucht wird“, so Hüller. „Er spult überhaupt nichts ab, sondern ist ein großer Suchender und hat Fähigkeiten, von denen wir alle nur träumen können.“

4,7/5 (22 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Berlinale Palast (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Berlinale, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Berlinale-Chefin Tricia Tuttle

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Berlinale Palast

Worum geht es in einem Satz?

Sandra Hüller äußert Besorgnis über die mögliche politische Zensur der Berlinale und hofft, dass das Festival weiterhin weltoffen und lebendig bleibt, nachdem Künstler zuvor mangelnde Positionierung im Gaza-Krieg kritisiert hatten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Besorgnis um die Zukunft der Berlinale
  • Vorwürfe von Künstlern über mangelnde Positionierung im Gaza-Krieg
  • Befürchtungen über politische Zensur und Verhaltenskodexe
  • Ablehnung der Vorwürfe durch Berlinale-Chefin Tricia Tuttle
  • Auszeichnung von Sandra Hüller mit dem Silbernen Bären

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Sandra Hüller äußert Sorgen um die Zukunft der Berlinale
  • Befürchtung der Zensur durch die Politik
  • Hoffnung auf ein weltoffenes und lebendiges Festival
  • Dutzende Künstler kritisieren mangelnde Positionierung im Gaza-Krieg
  • Berlinale-Chefin Tricia Tuttle weist Vorwürfe zurück
  • Keine Einschüchterung oder Schweigen von Filmemachern

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Besorgnis um die Zukunft der Berlinale
  • Möglichkeit der politischen Zensur
  • Gefahr der Zerstörung des Festivals
  • Hoffnung auf ein weltoffenes und lebendiges Festival
  • Vorwurf mangelnder Positionierung im Gaza-Krieg
  • Widerlegung der Vorwürfe durch Berlinale-Chefin
  • Befürchtung, dass Filmemacher zum Schweigen gebracht werden könnten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sandra Hüller zitiert, in der sie ihre Besorgnis über die Zukunft der Berlinale ausdrückt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert