Kulturstaatsminister nimmt Berlinale-Jury-Chef Wenders in Schutz

Berlinale 2023: Kunst und Gesellschaft im Fokus

() – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat den diesjährigen Berlinale-Jury-Präsidenten Wim Wenders gegen Kritik von „Pali-Aktivisten“ in Schutz genommen.

Wenders hatte zum Berlinale-Auftakt gesagt, Filmschaffende seien ein Gegengewicht zur Politik und müssten sich auch mal aus der Politik heraushalten. Daraufhin warfen ihm Gaza-Aktivisten aus der -Szene ein „institutionelles Schweigen“ zum Gaza- und eine angeblich unpolitische Berlinale vor.

Zu Unrecht, findet Kulturstaatsminister Weimer: „Ich finde, Wim Wenders und auch Tricia Tuttle, die Direktorin der Berlinale, führen die Berlinale sehr ausgewogen, sehr feinfühlig“, sagte Weimer dem TV-Sender „Welt“. Es sei – wie immer – eine sehr politische Veranstaltung. „Es werden die heiklen Themen alle angesprochen. Und Wim Wenders wird da aus einer bestimmten Ecke von Aktivisten – von Pali-Aktivisten – bedrängt, noch mehr zu sagen, noch mehr zu tun. Ich würde ihn da gerne in Schutz nehmen, weil: Ich finde, er hat genau die richtigen Worte gefunden.“

Die Berlinale sei auch diesmal „ein Ort, wo wirklich die Meinungen aufeinanderprallen, wo offen diskutiert wird; es ist das politischste überhaupt“, so Weimer. „Aber ich finde, zur gehört auch, dass man auch mal nichts sagen kann. Und das muss man den Künstlern auch überlassen. Ich finde, die Künstler sollte man nicht politisch bevormunden. Die Berlinale ist keine NGO mit Kamera und Regie, sondern sie ist ein Ort, wo die freien Filmschaffenden sich entfalten und wo sie offen miteinander diskutieren und alle Themen adressieren. Und das findet statt.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wim Wenders (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Berlinale, Kulturstaatsminister, Tricia Tuttle, Welt.

Wann ist das Ereignis passiert?

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Berlinale

Worum geht es in einem Satz?

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat Wim Wenders, den Präsidenten der Berlinale-Jury, gegen die Kritik von Pali-Aktivisten verteidigt, die ihm vorwerfen, sich nicht ausreichend zum Gaza-Konflikt zu äußern, und betont, dass die Berlinale ein politisch vielfältiger Raum für Diskussionen sei, in dem Künstler auch das Recht auf Schweigen haben sollten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Äußerungen von Wim Wenders zur Rolle von Filmschaffenden
  • Kritik von Gaza-Aktivisten an der Berlinale
  • Vorwurf des "institutionellen Schweigens" zum Gaza-Krieg
  • Wechselseitige Spannungen zwischen Kunst und Politik
  • Unterstützung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer für Wenders

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verteidigt Wim Wenders gegen Kritik von Pali-Aktivisten
  • Wenders äußert sich zum Bedürfnis von Filmschaffenden, sich politisch herauszuhalten
  • Aktivisten werfen Wenders "institutionelles Schweigen" zum Gaza-Krieg vor
  • Weimer nennt Wenders' und Tuttles Leitung der Berlinale ausgewogen und feinfühlig
  • Berlinale wird als politisch und diskussionsfreudig beschrieben
  • Weimer betont Meinungsfreiheit und die Freiheit der Künstler, auch nichts zu sagen
  • Berlinale nicht als NGO, sondern als Ort für freie Diskussion und Entfaltung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Schutznahme von Wim Wenders durch Kulturstaatsminister Weimer
  • Erhöhung der politischen Diskussion während der Berlinale
  • Betonung der Meinungsfreiheit für Künstler
  • Kritik an politischer Bevormundung von Künstlern
  • Bestärkung der Berlinale als Plattform für offene Diskussionen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nimmt Wim Wenders gegen die Kritik von "Pali-Aktivisten" in Schutz und betont, dass die Berlinale ein Ort für offene Diskussionen und freies Schaffen ist.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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