Firmen gehen oft mit Steuerverschonung an Minderjährige

Erbschaftsteuer und Unternehmensvermögen in Berlin

() – Die Verschonung großer Unternehmensvermögen von der Erbschaft- und Schenkungsteuer kommt zu einem erheblichen Teil minderjährigen Empfängern zugute. Das zeigt die Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion, über die der „Spiegel“ berichtet.

Demnach wurden im Jahr 2024 begünstigte Vermögen von gut 11,1 Milliarden weitergegeben. Davon entfielen 4,7 Milliarden Euro auf Empfänger im Alter bis einschließlich 17 Jahren – ein Anteil von 43 Prozent. Der Steuersatz betrug dabei im Schnitt nur 4,7 Prozent. Waren die Begünstigten Stiftungen, so betrug er sogar nur 0,1 Prozent.

„Die Anfrage zeigt erneut, wie ungerecht die aktuelle Erbschaftsteuer wirkt“, sagte der Linken-Politiker und frühere brandenburgische Finanzminister Christian Görke. Er kritisierte auch, dass das Bundesfinanzministerium mehrere Fragen zu Steuersparmodellen und deren Bewertung weitgehend unbeantwortet ließ. „Die SPD hat sich zuletzt fast täglich öffentlich für eine gerechtere Erbschaftsteuer stark gemacht“, so Görke. „Aber wenn man diese Antwort auf meine Anfrage liest, steht der Finanzminister und SPD-Parteivorsitzende offensichtlich nicht hinter seiner .“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finanzamt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesfinanzministerium, Linken-Bundestagsfraktion, Spiegel, SPD

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2024 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Antwort des Bundesfinanzministeriums zeigt, dass 43 Prozent der von der Erbschaft- und Schenkungsteuer begünstigten Unternehmensvermögen in Höhe von 11,1 Milliarden Euro im Jahr 2024 an minderjährige Empfänger gingen, was die Ungerechtigkeit des aktuellen Systems laut Kritikern, wie dem Linken-Politiker Christian Görke, verdeutlicht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verschonung großer Unternehmensvermögen von der Erbschaft- und Schenkungsteuer
  • Hoher Anteil minderjähriger Empfänger an begünstigten Vermögen
  • 11,1 Milliarden Euro an Vermögen im Jahr 2024 weitergegeben
  • 43 Prozent dieser Summen an Empfänger bis 17 Jahre
  • Durchschnittlicher Steuersatz von nur 4,7 Prozent
  • Steuersatz für Stiftungen bei nur 0,1 Prozent
  • Kritik an der Ungerechtigkeit der aktuellen Erbschaftsteuer
  • Unzureichende Antworten des Bundesfinanzministeriums auf Fragen zu Steuersparmodellen
  • Appell der Linken für eine gerechtere Erbschaftsteuer
  • Widerspruch zwischen den öffentlichen Positionen der SPD und den Maßnahmen des Finanzministers

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Minderjährige Empfänger profitieren erheblich von steuerlichen Vergünstigungen
  • 4,7 Milliarden Euro an begünstigtem Vermögen für Empfänger bis 17 Jahre
  • Ungerechtigkeit der aktuellen Erbschaftsteuer wird angeprangert
  • Kritik an der mangelnden Transparenz des Bundesfinanzministeriums
  • Zweifel an der Unterstützung der SPD für eine gerechtere Erbschaftsteuer

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Linken-Politiker Christian Görke äußert sich kritisch zur Erbschaftsteuer und zur Reaktion des Bundesfinanzministeriums.

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