Studie: Steinzeit-Zeichen sind Vorläufer der Schrift

Archäologie: Steinzeitliche Zeichen und Information

() – Zeichen auf uralten Werkzeugen und Skulpturen aus der Steinzeit weisen eine ähnliche Komplexität auf wie die früheste Keilschrift. Das teilten ein Sprachforscher der Universität des Saarlandes und eine Archäologin der Staatlichen Museen zu mit.

Sie haben über 3.000 Zeichen auf rund 260 Objekten mit Computermethoden analysiert.

Die Forscher fanden heraus, dass die vor rund 40.000 Jahren eingeritzten Zeichenfolgen eine statistisch vergleichbare Informationsdichte haben wie die Proto-Keilschrift aus Mesopotamien, die erst etwa 3.000 Jahre vor Christus entstand. Die Zeichen, darunter Linien, Kerben und Punkte, wiederholen sich häufig und bilden keine gesprochene Sprache ab, kodieren aber Informationen.

Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift ‚PNAS‘ veröffentlicht wurden, zeigen, dass sich die Fähigkeit des , Informationen durch Zeichen zu kodieren, über zehntausende Jahre kaum veränderte.

Erst mit der Entstehung von Schriftsystemen, die Sprache abbilden, vor etwa 5.000 Jahren, änderte sich die Struktur grundlegend. Die untersuchten Objekte stammen unter anderem von der Schwäbischen Alb.

4,5/5 (25 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel wurden keine vollständigen Namen von Personen genannt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Universität des Saarlandes, Staatliche Museen zu Berlin, PNAS, Schwäbische Alb

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist: Vor rund 40.000 Jahren.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Saarbrücken, Mesopotamien, Schwäbische Alb

Worum geht es in einem Satz?

Forschungen zur Analyse von 3.000 Zeichen auf Steinzeit-Werkzeugen zeigen, dass deren Informationsdichte der frühen Keilschrift ähnelt und belegen, dass die menschliche Fähigkeit zur Informationskodierung über zehntausende Jahre relativ konstant blieb, bevor sich mit der Entwicklung Schriftsysteme vor etwa 5.000 Jahren grundlegende Veränderungen ergaben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Untersuchung von Symbolen auf Steinzeit-Werkzeugen und Skulpturen
  • Zusammenarbeit zwischen Sprachforschern und Archäologen
  • Analyse von über 3.000 Zeichen auf 260 Objekten
  • Vergleich der Informationsdichte mit Proto-Keilschrift aus Mesopotamien
  • Zeichen entstanden vor etwa 40.000 Jahren
  • Wiederholung von Linien, Kerben und Punkten
  • Fähigkeit zur Informationskodierung über Jahrtausende konstant
  • Herkunft der Objekte aus der Schwäbischen Alb
  • Veröffentlichung der Ergebnisse in der Fachzeitschrift 'PNAS'

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vergleichbare Informationsdichte von Steinzeitzeichen und Proto-Keilschrift
  • Erkenntnis über langfristige Stabilität der menschlichen Fähigkeit zur Informationskodierung
  • Grundlegende Veränderung der Struktur mit der Entstehung von Schriftsystemen vor etwa 5.000 Jahren
  • Relevanz für die Forschung in Linguistik und Archäologie

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert