DPolG kritisiert Dobrindts Asylplan als "höchst unseriös"

Politik: Kritik an Dobrindts Asylarbeitsplan

() – Die Polizeigewerkschaft (DPolG) übt scharfe Kritik am Plan von Bundesinnenminister (CSU), Asylbewerbern künftig schon nach drei Monaten die Arbeitsaufnahme zu erlauben.

Der „Bild“ (Dienstagausgabe) sagte der DPolG-Vorsitzende Heiko Teggatz, das Vorhaben sei mit der ausgerufenen Asylwende nicht vereinbar. Der Plan sei „ein Geschenk für die SPD“, sagte Teggatz: „Subsidärschutzberechtigte oder Personen, die über einen sicheren Drittstaat nach eingereist sind oder aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen, dürfen unter keinen Umständen unter eine solche Regelung fallen. Bei ihnen ist keine Chance eines dauerhaften Bleiberechts vorhanden. Selbstverständlich wäre das ein weiterer Pull-Faktor, welcher die Asylwende der ad absurdum führen würde.“

Teggatz sagte zwar, eine Arbeitsaufnahme hätte „grundsätzlich keine Auswirkungen auf eine mögliche Abschiebung“. Er kritisierte Dobrindts Plan zugleich: „Ich halte es jedoch für höchst unseriös allen Beteiligten gegenüber (Asylbewerber und Arbeitgeber), mit einer Arbeitsaufnahme einen dauerhaften Aufenthalt zu suggerieren und diesen dann gegebenenfalls ad hoc zu widerrufen.“ Wer in Deutschland arbeiten wolle, könne in den Botschaften im Ausland ein Visum für die Arbeitsaufnahme beantragen und dann auf legalem Wege nach Deutschland kommen und hier arbeiten, sagte Teggatz der „Bild“: „An diesem Prinzip sollte im Grundsatz auch festgehalten werden.“

4,5/5 (26 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG), Bundesinnenminister, Alexander Dobrindt, CSU, SPD, Bild

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Deutsche Polizeigewerkschaft kritisiert den Plan von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Asylbewerbern nach drei Monaten die Arbeitsaufnahme zu erlauben, da dies nicht mit der Asylwende vereinbar sei und als unseriös für die Betroffenen angesehen wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Plan von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Asylbewerbern nach drei Monaten Arbeitsaufnahme zu erlauben
  • Kritik der Deutschen Polizeigewerkschaft an der Vereinbarkeit mit der Asylwende
  • Aussage, dass Plan ein "Geschenk für die SPD" sei
  • Bedenken bezüglich subsidiär geschützter Personen und sicherer Herkunftsstaaten
  • Warnung vor möglichem Pull-Faktor für Asylsuchende
  • Zweifel an der Seriosität der Regelung für Asylbewerber und Arbeitgeber
  • Betonung der Möglichkeit, legal über Botschaften ein Arbeitsvisum zu beantragen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Politik reagiert mit scharfer Kritik von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG)
Heiko Teggatz nennt Plan von Dobrindt nicht vereinbar mit der Asylwende
Bezeichnung als "Geschenk für die SPD"
Warnung vor Pull-Faktor für Asylbewerber
Ablehnung von Regelungen für bestimmte Gruppen ohne Bleiberecht
Kritik an der Unsicherheit für Asylbewerber und Arbeitgeber
Forderung nach Visum für legale Arbeitsaufnahme in Botschaften

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kritik an Dobrindts Plan
  • Unvereinbarkeit mit der Asylwende
  • Geschenk für die SPD
  • Ausschluss bestimmter Gruppen von der Regelung
  • Fehlende Chance auf dauerhaftes Bleiberecht
  • Gefahr eines weiteren Pull-Faktors
  • Suggestion eines dauerhaften Aufenthalts bei Arbeitsaufnahme
  • Möglichkeit der Abschiebung bleibt bestehen
  • Aufruf zu legalen Arbeitsvisa aus dem Ausland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Heiko Teggatz, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, äußert sich kritisch zu Dobrindts Plan und bezeichnet ihn als "ein Geschenk für die SPD".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert