Verdi: Union verliert "Charakter als Volkspartei"

Politik in Berlin: Gewerkschaft kritisiert Union

() – Vor den anstehenden Landtagswahlen in diesem Jahr ruft der Bundesvorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, die Wähler dazu auf, keine zu wählen, „die Sozialabbau organisieren will“.

Nachdem die FDP „weitgehend in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist, sammeln sich diejenigen, die einen wirtschaftsliberalen, neoliberalen Politikkurs verfolgen, in der “, sagte er der „Bild am Sonntag“. Das andere Element, also ein arbeitnehmerorientierter Flügel, sei kaum zu erkennen. „Und damit verliert die Union ein Stück weit den Charakter als Volkspartei, aus meiner Sicht.“

Unionspolitiker und Lobbygruppen hatten vorgeschlagen, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken oder den Kündigungsschutz im öffentlichen Dienst zu lockern. Werneke sagte diesbezüglich: „Persönlichkeiten in den - und Wirtschaftsverbänden, auch einzelne Unternehmer, glauben, sie haben in diesen Zeiten Oberwasser. Es ist ihnen ja auch alles Mögliche versprochen worden im Vorfeld der Bundestagswahl von der Union.“ Dazu gehörten der der Reformen und Veränderungen im Rentensystem zulasten der Beschäftigten. Aber „mich und unsere Mitglieder interessiert nicht, welche aus meiner Sicht unerfüllbaren Versprechungen die Union gemacht hat“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: CDU-Parteitag am 21.02.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Frank Werneke, Unionspolitiker, Bild am Sonntag

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Verdi, FDP, Union, Bild am Sonntag, Bundestagswahl, Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände

Wann ist das Ereignis passiert?

21.02.2026

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Frank Werneke, der Bundesvorsitzende von Verdi, warnt Wähler vor der Union, die sozialpolitische Rückschritte plant, und fordert dazu auf, keine Partei zu unterstützen, die Sozialabbau anstrebt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstehende Landtagswahlen
  • Aufruf von Verdi-Chef Frank Werneke zur Wählerentscheidung
  • Rückgang der Bedeutung der FDP
  • Ansammlung wirtschaftsliberaler Ideen in der Union
  • Schwächerer arbeitnehmerorientierter Flügel in der Union
  • Vorschläge zur Einschränkung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit
  • Lockerung des Kündigungsschutzes im öffentlichen Dienst
  • Wahrnehmung von Überlegenheit durch Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände
  • Unerfüllbare Versprechungen der Union vor der Bundestagswahl

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufruf an Wähler, keine Partei zu wählen, die Sozialabbau organisiert
  • Verlust des Charakters der Union als Volkspartei
  • Einschränkung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit vorgeschlagen
  • Lockerung des Kündigungsschutzes im öffentlichen Dienst angeregt
  • Wahrnehmung von Oberwasser bei Arbeitgebern und Wirtschaftsverbänden
  • Unerfüllbare Versprechungen der Union kritisiert

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Frank Werneke, dem Bundesvorsitzenden der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, zitiert, in der er die Wähler auffordert, keine Partei zu wählen, "die Sozialabbau organisieren will."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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