Özdemir spricht sich für Asylverfahren in Drittstaaten aus

Asylpolitik in Baden-Württemberg diskutiert

() – Der Grünen-Spitzenkandidat in , Cem Özdemir, spricht sich dafür aus, Asylverfahren in sichere Drittstaaten auszulagern.

„Wenn es einen Drittstaat gibt, in dem rechtsstaatliche Verfahren eingehalten werden – unter Anleitung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, ist das eine Option, die mehr Humanität verspricht“, sagte Özdemir dem Nachrichtenportal T-Online. Das aktuelle Asylsystem befördere das Recht des Stärkeren, was vor allem und Kinder benachteilige, so Özdemir weiter. Diese seien besonders schutzbedürftig.

Die Europäische hatte Ende vergangenen Jahres die Grundlage dafür geschaffen, Menschen leichter in sogenannte sichere Drittstaaten außerhalb der EU zu überstellen. Dadurch wäre es möglich, Asylverfahren auch in Länder zu verlagern, zu denen Betroffene keinerlei Bezug haben. Die Pläne müssen noch vom EU-Parlament bestätigt werden. Die Neuregelung würde auch die Einrichtung sogenannter Return Hubs für abgelehnte Asylbewerber in Drittstaaten außerhalb der EU erleichtern. Diese lehnt Özdemir ab.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne, Cem Özdemir, UNHCR, Europäische Union, EU-Parlament

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart, Baden-Württemberg, Europäische Union

Worum geht es in einem Satz?

Cem Özdemir, der Grünen-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, befürwortet die Auslagerung von Asylverfahren in sichere Drittstaaten, um mehr Humanität zu gewährleisten, während er die Einrichtung von Return Hubs für abgelehnte Asylbewerber ablehnt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorschlag von Cem Özdemir zur Auslagerung von Asylverfahren
  • Unzufriedenheit mit dem aktuellen Asylsystem
  • Benachteiligung von Frauen und Kindern im bestehenden System
  • Schaffung rechtlicher Grundlagen durch die EU für Drittstaaten
  • Möglichkeit der Verlagerung von Asylverfahren in Länder ohne Bezug zu den Betroffenen
  • Ablehnung von Return Hubs für abgelehnte Asylbewerber

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Auslagerung von Asylverfahren in sichere Drittstaaten
  • Einhaltung rechtsstaatlicher Verfahren unter UNHCR
  • Erhöhung der Humanität im Asylverfahren
  • Benachteiligung von Frauen und Kindern im aktuellen System
  • Möglichkeit der Überstellung in Drittstaaten ohne Bezug
  • Erleichterung der Einrichtung von Return Hubs für abgelehnte Asylbewerber
  • Ablehnung von Return Hubs durch Özdemir
  • Notwendigkeit der Bestätigung durch das EU-Parlament

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Cem Özdemir zitiert. Er spricht sich für die Auslagerung von Asylverfahren in sichere Drittstaaten aus und betont, dass dies mehr Humanität verspricht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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