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EU-Kommission und Handelsrechte in Berlin
Berlin () – Der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), Alexander von Preen, hat das Verfahren der EU-Kommission gegen Shein als „ermutigendes Zeichen“ gelobt und die Behörde von Ursula von der Leyen zu einem konsequenten Durchgreifen aufgefordert.
„Wenn die Missstände nicht konsequent und glaubhaft abgeschafft werden, darf auch die Abschaltung einer Plattform kein Tabu sein und muss ins Auge gefasst werden“, sagte von Preen dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Die jahrelange Hilflosigkeit und Untätigkeit von Politik und Behörden untergräbt bei vielen Händlern und Produzenten in Deutschland sowie in der EU mittlerweile das Vertrauen in den Rechtsstaat.“ Jetzt brauche es sichtbare und klare Signale. „Wer hierzulande Waren verkauft, muss sich zwingend auch an die hiesigen Spielregeln bei Umwelt- und Verbraucherschutz sowie bei den steuerlichen Regeln halten.“
Der Präsident des Handelsverbands kritisiert, die Politik habe jahrelang zugeschaut, wie Händler und Plattformen aus Fernost europäische Regeln „serienweise mit Füßen getreten“ hätten. „Dieser unfaire Wettbewerb ruiniert heimische Handels- und Produktionsunternehmen, die sich an Recht und Gesetz halten und bei denen das auch streng kontrolliert wird. Die Verstöße müssen spürbare Folgen haben“, fordert von Preen von der EU-Kommission. „Die Zeit der Worte muss vorbei sein, jetzt geht es um Taten.“
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HDE (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander von Preen, Ursula von der Leyen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Handelsverband Deutschland (HDE), EU-Kommission, Ursula von der Leyen, Redaktionsnetzwerk Deutschland
Wann ist das Ereignis passiert?
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die genannten Orte sind: Berlin, EU (Europäische Union).
Worum geht es in einem Satz?
Der Präsident des Handelsverbands Deutschland, Alexander von Preen, lobt das EU-Verfahren gegen Shein als ermutigendes Zeichen und fordert ein konsequentes Durchgreifen gegen unfaire Wettbewerbsbedingungen, um das Vertrauen in den Rechtsstaat wiederherzustellen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Verfahren der EU-Kommission gegen Shein
- Kritische Stellungnahme des Handelsverbands Deutschland (HDE)
- Jahrelange politische Untätigkeit und Hilflosigkeit
- Unfaire Wettbewerbssituation für heimische Unternehmen
- Missachtung europäischer Regeln durch Händler aus Fernost
- Forderung nach konsequentem Durchgreifen und Regelbefolgung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Alexander von Preen lobt das Verfahren der EU-Kommission gegen Shein als ermutigendes Zeichen
- Fordert konsequentes Durchgreifen der EU-Kommission
- Betont Notwendigkeit, Missstände glaubhaft abzuschaffen
- Warnt vor ungleichem Wettbewerb durch Händler aus Fernost
- Kritisiert jahrelange Untätigkeit von Politik und Behörden
- Fordert spürbare Folgen für Verstöße gegen europäische Regeln
- Errekt sichtbare und klare Signale für Verkäufer in Deutschland und der EU
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ermutigendes Zeichen für die EU-Kommission
- Aufforderung zu konsequentem Durchgreifen
- Abschaltung einer Plattform als mögliche Maßnahme
- Verlust des Vertrauens in den Rechtsstaat
- Notwendigkeit sichtbarer und klarer Signale
- Einhaltung von Umwelt- und Verbraucherschutzregeln
- Ruin heimischer Handels- und Produktionsunternehmen
- Forderung nach spürbaren Folgen für Verstöße
- Übergang von Worten zu Taten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Alexander von Preen, der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), lobt das Verfahren der EU-Kommission gegen Shein als "ermutigendes Zeichen" und fordert konsequentes Handeln.
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