Warken erwartet zügige Einigung bei Jahresrezepten für Chroniker

Gesundheitspolitik in Berlin: Jahresempfehlungen für Chroniker

() – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erwartet eine schnelle Einigung bei der Umsetzung von Jahresrezepten für chronisch kranke Patienten.

„Angesichts begrenzter Versorgungskapazitäten macht es Sinn, entbehrliche Arztkontakte und Wartezeiten zu reduzieren und die bisherige Quartalslogik für Chroniker zu überwinden“, sagte Warken der „Bild am Sonntag“. Teurer soll es dadurch für Kassen und Beitragszahler nicht werden. Warken erwartet eine „zügige Verständigung“. Sollte es zu weiteren deutlichen Verzögerungen kommen, werde man im Rahmen der Rechtsaufsicht die erforderlichen Schritte prüfen.

Hintergrund ist eine gesetzliche Regelung, nach der chronisch Kranke ihre Rezepte künftig nur noch einmal pro Jahr erneuern müssen. Das entsprechende Gesetz war noch unter Warkens Vorgänger Karl (SPD) beschlossen worden.

Obwohl sich Ärzte und Krankenkassen grundsätzlich offen für die Reform zeigen, gibt es bislang keine Einigung über die konkrete Umsetzung. Ein Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) verwies auf eine „komplexe Herausforderung“. Allerdings sei „mit einer Vereinbarung in diesem Frühjahr zu rechnen“. Auch der GKV-Spitzenverband signalisiert Zustimmung. Die Co-Vorstandsvorsitzende Stefanie Stoff-Ahnis sagte der Zeitung: „Jahresrezepte als zusätzliche finden wir gut und richtig.“ Bestimmten chronisch Kranken würden unnötige Wege erspart, zugleich entlaste es die Praxen.

Dass die Umstellung die Zahl der Arztkontakte reduzieren könnte, sagte Gesundheitsökonom Boris Augurzky vom RWI-Institut: „Ich gehe davon aus, dass von der einen Milliarde ein relevanter Teil, vermutlich eine siebenstellige Zahl, der Quartalslogik geschuldet ist.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Nina Warken, Karl Lauterbach, Stefanie Stoff-Ahnis, Boris Augurzky

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Bild am Sonntag, Karl Lauterbach, SPD, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), GKV-Spitzenverband, RWI-Institut

Wann ist das Ereignis passiert?

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erwartet eine schnelle Einigung zur Einführung von Jahresrezepten für chronisch kranke Patienten, um Arztkontakte und Wartezeiten zu reduzieren, wobei Kosten für Kassen und Beitragszahler nicht steigen sollen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Gesetzliche Regelung zur Einführung von Jahresrezepten für chronisch kranke Patienten
  • Ziel der Reduktion von Arztkontakten und Wartezeiten
  • Frühere Entscheidung unter Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)
  • Zustimmung von Ärzten und Krankenkassen zur Reform
  • Komplexe Umsetzung der neuen Regelung
  • Erwartung einer schnellen Einigung und Umsetzung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erwartet schnelle Einigung bei Jahresrezepten
  • Ziel: Reduzierung entbehrlicher Arztkontakte und Wartezeiten
  • Gesetz erlaubt jährliche Rezeptverlängerung für chronisch Kranke
  • Ärzte und Krankenkassen zeigen sich offen für Reform, aber keine Einigung zur Umsetzung
  • KBV sieht komplexe Herausforderung, rechnet mit Vereinbarung im Frühjahr
  • GKV-Spitzenverband signalisiert Zustimmung zu Jahresrezepten
  • Gesundheitsökonom erwartet Reduzierung der Arztkontakte durch Umstellung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Reduzierung entbehrlicher Arztkontakte
  • Verringerung von Wartezeiten
  • Überwindung der bisherigen Quartalslogik für Chroniker
  • Kosteneinsparungen für Kassen und Beitragszahler
  • Verminderung der Arztkontakte
  • Entlastung der Praxen
  • Mögliche rechtliche Schritte bei Verzögerungen
  • Vereinbarung im Frühjahr erwartet
  • Zustimmung der Krankenkassen signalisiert

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zitiert, die die Notwendigkeit für eine schnelle Einigung bei der Umsetzung von Jahresrezepten für chronisch kranke Patienten betont.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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