Grüne sehen Kinder durch Grundsicherungssanktionen gefährdet

Soziale Sicherheit für Kinder in Deutschland

Berlin () – Die sieht in den schärferen Sanktionen der neuen Grundsicherung keine große Gefahr für , auch wenn die Leistungen komplett gestrichen werden sollten. Aufgrund verschiedener Schutzmechanismen teile man die Einschätzung nicht, „dass es durch die Neuregelungen zu potenziell erheblichen Auswirkungen auf Kinder kommen wird“, heißt es in einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der , über die der „Stern“ berichtet. 

Aus der Oppositionsfraktion kommt dafür scharfe Kritik. Bei dem Gesetzentwurf habe man auch die potenziellen Auswirkungen auf Kinder berücksichtigt, so das Arbeitsministerium in seiner Antwort. „Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass Kinder und Jugendliche sowohl bei Leistungsminderungen eines Elternteils als auch bei der neuen Regelung zur Nicht-Erreichbarkeit bei drei aufeinanderfolgenden Meldeversäumnissen umfassend geschützt werden.“ 

Den Grünen-Abgeordneten Timon Dzienus überzeugt das nicht. „Wenn man die Eltern sanktioniert, leiden am Ende immer “, sagte der Arbeits- und Sozialpolitiker dem “Stern“. Schon heute seien 1,8 Millionen Kinder in der Grundsicherung, jede dritte Person bei der Tafel minderjährig. „Kein Kind sollte in Armut aufwachsen und kein Kind hat es verdient, von der eigenen Regierung sanktioniert zu werden. Das ist ein sozialpolitischer Skandal.“

Das Arbeitsministerium von Ministerin Bärbel Bas (SPD) verweist in seiner Antwort auf verschiedene „Schutzmechanismen“. So werde ausschließlich der Regelbedarf der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person gemindert, die die Pflichtverletzungen oder das Meldeversäumnis begangen hätten. Entfalle der komplette Leistungsanspruch, weil eine erwerbsfähige Person nicht erreichbar ist, würden die Kosten der Unterkunft auf die übrigen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft verteilt und direkt an den Vermieter gezahlt werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen, die im Artikel vorkommen, sind:

Bärbel Bas, Timon Dzienus.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesregierung, Bundesarbeitsministerium, Grüne, Stern, Arbeitsministerium, Bärbel Bas, SPD, Tafel

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundesregierung sieht durch schärfere Sanktionen der neuen Grundsicherung keine Bedrohung für Kinder, trotz kritischer Stimmen der Opposition, die darauf hinweisen, dass die Sanktionen letztlich die Kinder der betroffenen Eltern belasten könnten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einführung schärferer Sanktionen in der Grundsicherung
  • Kleinere Anfrage der Grünen im Bundestag
  • Kritik der Oppositionsfraktion
  • Argumentation des Bundesarbeitsministeriums zu Schutzmechanismen
  • Aktuelle soziale Lage von Kindern in der Grundsicherung
  • Diskussion über potenzielle Auswirkungen auf Kinder

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung sieht keine Gefahr für Kinder durch neue Regelung
  • Schutzmechanismen sollen negative Auswirkungen abfedern
  • Arbeitsministerium bezieht sich auf Berücksichtigung potenzieller Auswirkungen im Gesetzentwurf
  • Scharfe Kritik von den Grünen wegen Sanktionen gegen Eltern
  • Timon Dzienus argumentiert, Kinder leiden unter den Sanktionen ihrer Eltern
  • Aktuelle Statistiken: 1,8 Millionen Kinder in Grundsicherung, hohe Zahl minderjähriger Tafelbesucher
  • Hinweis auf soziale Verantwortung der Regierung in Bezug auf Kinderarmut
  • Arbeitsministerium erläutert, dass nur bei erwerbsfähigen Personen Sanktionen greifen und Kosten der Unterkunft weitergedeckt werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine große Gefahr für Kinder durch neue Grundsicherung
  • Einschätzung aufgrund von Schutzmechanismen
  • Potenziell erhebliche Auswirkungen auf Kinder nicht erwartet
  • Umfassender Schutz für Kinder und Jugendliche bei Leistungsminderungen
  • Kritik an der Regierung bezüglich Sanktionen gegen Eltern
  • Armut von Kindern durch Sanktionen thematisiert
  • 1,8 Millionen Kinder in der Grundsicherung
  • Kosten der Unterkunft werden auf Bedarfsgemeinschaft verteilt
  • Zahlungen direkt an den Vermieter bei Leistungsentfall

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Der Grünen-Abgeordnete Timon Dzienus kritisiert, dass „wenn man die Eltern sanktioniert, leiden am Ende immer die Kinder“.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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