Gesellschaft: Umfrage zu Grundsicherung in Berlin
Berlin () – Die geplanten härteren Sanktionsmöglichkeiten bei der neuen Grundsicherung stoßen auf Zustimmung bei den Bürgern. 68 Prozent finden es laut einer Insa-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ richtig, dass Empfängern die Grundsicherung komplett gestrichen werden kann, wenn sie drei Termine beim Jobcenter schwänzen oder Arbeitsangebote ablehnen.
Nur 22 Prozent lehnen die Total-Sanktion ab, die Union und SPD am Mittwochabend beschlossen haben. Auch 63 Prozent der SPD-Wähler sind für die Komplett-Sanktionen, nur 30 Prozent sind dagegen. Eine relative Mehrheit von 45 Prozent findet auch den neuen Namen „Grundsicherung“ besser. 34 Prozent wären lieber bei „Bürgergeld“ geblieben.
Insa hatte 1.004 Personen am 9. und 10. Oktober befragt. Fragen: „Die Bundesregierung hat beschlossen, das Bürgergeld in Grundsicherung umzubenennen. Finden Sie den neuen Namen besser?“ und „Künftig soll Bürgergeld- bzw. Grundsicherungsempfängern nach drei versäumten Terminen im Jobcenter die Grundsicherung (Bürgergeld) komplett gestrichen werden. Finden Sie das richtig?“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jobcenter (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel sind keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Jobcenter, Insa, Bild am Sonntag, Union, SPD, Bundesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am 9. und 10. Oktober statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut einer Insa-Umfrage befürworten 68 Prozent der Bürger die neuen, strengeren Sanktionen bei der Grundsicherung, während 45 Prozent den neuen Namen "Grundsicherung" bevorzugen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Umbenennung des Bürgergeldes in Grundsicherung
- Einführung härterer Sanktionsmöglichkeiten
- Striktere Regelungen bei Jobcenter-Termine
- Umfrage zur Zustimmung der Bürger zu Sanktionsmaßnahmen
- Politische Beschlüsse von Union und SPD
- Meinungen aus der Bevölkerung über die neuen Regelungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- 68 Prozent der Bürger unterstützen die Total-Sanktion bei drei versäumten Terminen
- 22 Prozent lehnen die Total-Sanktion ab
- 63 Prozent der SPD-Wähler sind für die Komplett-Sanktionen
- 45 Prozent finden den neuen Namen "Grundsicherung" besser
- 34 Prozent würden lieber beim Namen "Bürgergeld" bleiben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zustimmung der Bürger zu härteren Sanktionsmöglichkeiten
- 68 Prozent der Bürger befürworten Komplettstreichung bei Nichteinhaltung
- Unterstützung auch unter SPD-Wählern (63 Prozent)
- Relativ hohe Zustimmung zum neuen Namen "Grundsicherung" (45 Prozent)
- Ablehnung des Namens "Bürgergeld" durch 34 Prozent der Befragten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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