Warken kündigt Milliarden-Sparprogramm vor Sommer an

Gesundheitspolitik in Berlin: Reformbedarf erkannt

() – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat angesichts milliardenschwerer Defizite umfassende Reformen zur Stabilisierung der gesetzlichen angekündigt. „Wir müssen für das nächste Jahr ein Defizit in zweistelliger Milliardenhöhe ausgleichen – deutlich mehr als im vergangenen Jahr“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe).

Grundlage für die Maßnahmen sollen die Vorschläge einer von ihr eingesetzten Kommission sein. „Dann wird es schnell gehen: Im müssen wir mit dem Gesetz durchs Kabinett, damit die Maßnahmen im in die Berechnungen der Zusatzbeiträge eingepreist werden können“, so Warken.

Den SPD-Vorschlag, Mieteinnahmen und Kapitalerträge stärker heranzuziehen, sieht sie kritisch. „Der Vorschlag würde die Vorsorge über den Kapitalmarkt doppelt belasten. Das kann doch nicht das Ziel sein“, sagte sie dem „Handelsblatt“. Warken bekräftigt aber ihre Position, dass der Bund künftig stärker für die Beiträge von Bürgergeldempfängern aufkommen müsse. Bisher übernehmen diese beitragsfremden Leistungen die Krankenkassen. „Die gesetzlich Versicherten tragen damit die Kosten, die eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind.“

4,3/5 (19 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, SPD, Handelsblatt, gesetzliche Krankenversicherung, Kommission, Bund, Bürgergeld, Krankenkassen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigt umfassende Reformen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung an, um ein Millionen-Defizit auszugleichen, während sie kritische Stimmen zur SPD-Idee, Mieteinnahmen stärker zu besteuern, zurückweist und eine stärkere Verantwortung des Bundes für Bürgergeldempfänger fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Milliardenschwere Defizite in der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Notwendigkeit eines Ausgleichs für das kommende Jahr
  • Vorschläge einer eingesetzten Kommission als Grundlage für Reformen
  • Kritik an SPD-Vorschlag zur stärkeren Heranziehung von Mieteinnahmen und Kapitalerträgen
  • Forderung nach stärkerer Beteiligung des Bundes für Beiträge von Bürgergeldempfängern
  • Belastung der gesetzlich Versicherten durch beitragsfremde Leistungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigt umfassende Reformen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung an
  • Defizit in zweistelliger Milliardenhöhe muss im nächsten Jahr ausgeglichen werden
  • Grundlage für die Maßnahmen sind Vorschläge einer von ihr eingesetzten Kommission
  • Gesetz soll im Sommer durchs Kabinett und im Herbst in die Berechnungen der Zusatzbeiträge eingepreist werden
  • Warken sieht SPD-Vorschlag, Mieteinnahmen und Kapitalerträge stärker heranzuziehen, kritisch
  • Warken bekräftigt, dass der Bund stärker für Beiträge von Bürgergeldempfängern aufkommen müsse
  • Gesetzlich Versicherte tragen derzeit Kosten, die gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ankündigung umfassender Reformen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Notwendigkeit, ein Defizit in zweistelliger Milliardenhöhe auszugleichen
  • Gesetzesentwurf soll im Sommer durch das Kabinett gehen
  • Maßnahmen sollen im Herbst in die Berechnungen der Zusatzbeiträge eingepreist werden
  • Kritische Haltung gegenüber SPD-Vorschlag zur Besteuerung von Mieteinnahmen und Kapitalerträgen
  • Forderung nach stärkerer finanzieller Verantwortung des Bundes für Bürgergeldempfänger
  • Entlastung der gesetzlichen Versicherten von beitragsfremden Leistungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zitiert. Sie kündigt umfassende Reformen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung an und äußert sich kritisch zum SPD-Vorschlag, Mieteinnahmen und Kapitalerträge stärker heranzuziehen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert