Warken kündigt Milliarden-Sparprogramm vor Sommer an
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Gesundheitspolitik in Berlin: Reformbedarf erkannt
Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat angesichts milliardenschwerer Defizite umfassende Reformen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung angekündigt. „Wir müssen für das nächste Jahr ein Defizit in zweistelliger Milliardenhöhe ausgleichen – deutlich mehr als im vergangenen Jahr“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe).
Grundlage für die Maßnahmen sollen die Vorschläge einer von ihr eingesetzten Kommission sein. „Dann wird es schnell gehen: Im Sommer müssen wir mit dem Gesetz durchs Kabinett, damit die Maßnahmen im Herbst in die Berechnungen der Zusatzbeiträge eingepreist werden können“, so Warken.
Den SPD-Vorschlag, Mieteinnahmen und Kapitalerträge stärker heranzuziehen, sieht sie kritisch. „Der Vorschlag würde die Vorsorge über den Kapitalmarkt doppelt belasten. Das kann doch nicht das Ziel sein“, sagte sie dem „Handelsblatt“. Warken bekräftigt aber ihre Position, dass der Bund künftig stärker für die Beiträge von Bürgergeldempfängern aufkommen müsse. Bisher übernehmen diese beitragsfremden Leistungen die Krankenkassen. „Die gesetzlich Versicherten tragen damit die Kosten, die eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind.“
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigt umfassende Reformen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung an, um ein Millionen-Defizit auszugleichen, während sie kritische Stimmen zur SPD-Idee, Mieteinnahmen stärker zu besteuern, zurückweist und eine stärkere Verantwortung des Bundes für Bürgergeldempfänger fordert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Milliardenschwere Defizite in der gesetzlichen Krankenversicherung
Notwendigkeit eines Ausgleichs für das kommende Jahr
Vorschläge einer eingesetzten Kommission als Grundlage für Reformen
Kritik an SPD-Vorschlag zur stärkeren Heranziehung von Mieteinnahmen und Kapitalerträgen
Forderung nach stärkerer Beteiligung des Bundes für Beiträge von Bürgergeldempfängern
Belastung der gesetzlich Versicherten durch beitragsfremde Leistungen
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zitiert. Sie kündigt umfassende Reformen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung an und äußert sich kritisch zum SPD-Vorschlag, Mieteinnahmen und Kapitalerträge stärker heranzuziehen.