Parteitag: CDU will Klimaneutralität doch nicht umdefinieren

Politik Stuttgart: Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit

() – Die CDU wird bei ihrem Parteitag im Februar nicht darüber abstimmen, ob die Definition von Klimaneutralität verwässert werden soll.

Stattdessen einigte man sich parteiintern laut der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben) auf einen Antrag, der die Bedeutung des Klimaschutzes unterstreiche und hervorhebe, dass dieser in Einklang gebracht werden müsse mit der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Hintergrund ist ein Antrag, den die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) am kommenden Parteitag hatten einbringen wollen. Danach sollte Klimaneutralität neu definiert werden, als eine Senkung der Emissionen nicht um 100 Prozent, sondern nur um 90 Prozent bis 2050. Nach aktueller Gesetzeslage muss bis 2045 klimaneutral sein.

Dieser Vorschlag ist nun nach großem innerparteilichen Protest offenbar vom Tisch. In dem Antrag, der jetzt eingebracht werden soll, heißt es „Klimawandel und die Gefährdung der biologischen Vielfalt“ seien eine existenzielle Bedrohung. könne nur mit gemeinsamer globaler Anstrengung gelingen. „Auf Basis des Pariser Klimaabkommens und mit verstärkter internationaler Zusammenarbeit müssen alle ihren jeweiligen Beitrag leisten.“ , Klimaschutz und sozialen Ausgleich verstehe die dabei nicht als Gegensätze.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: CDU-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Es werden nur Organisationen und Begriffe erwähnt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Funke-Mediengruppe, Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), Deutschland, Pariser Klimaabkommen

Wann ist das Ereignis passiert?

Februar

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart

Worum geht es in einem Satz?

Die CDU wird auf ihrem Parteitag im Februar nicht über eine Verwässerung der Klimaneutralitätsdefinition abstimmen, sondern stattdessen einen Antrag einbringen, der die Bedeutung des Klimaschutzes betont und dessen Vereinbarkeit mit der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts unterstreicht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Antrag von MIT und CDA zur Neudefinition von Klimaneutralität
  • Vorschlag zur Senkung der Emissionen auf 90 Prozent bis 2050
  • Aktuelle Gesetzeslage verlangt Klimaneutralität bis 2045
  • Innerparteilicher Protest gegen den Vorschlag
  • Betonung der Bedeutung des Klimaschutzes für Wettbewerbsfähigkeit
  • Hinweis auf existenzielle Bedrohung durch Klimawandel und Verlust der Biodiversität
  • Forderung nach globaler Zusammenarbeit im Klimaschutz

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • CDU wird nicht über Verwässerung der Definition von Klimaneutralität abstimmen
  • Einigung auf Antrag, der Bedeutung des Klimaschutzes betont
  • Entwurf von MIT und CDA zur Neudefinition von Klimaneutralität abgelehnt
  • Vorschlag: Senkung der Emissionen nur um 90% bis 2050 statt 100%
  • Aktuelle gesetzliche Vorgabe: Deutschland muss bis 2045 klimaneutral sein
  • Antrag unterstreicht Klimawandel als existenzielle Bedrohung
  • Betonung auf globaler Anstrengung für Klimaschutz
  • Wirtschaft, Klimaschutz und sozialer Ausgleich als nicht gegensätzlich betrachtet

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • CDU unterstreicht Bedeutung des Klimaschutzes
  • Forderung nach Einklang zwischen Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit
  • Vorschlag zur Abänderung der Klimaneutralität nach innerparteilichem Protest vom Tisch
  • Betonung der existenziellen Bedrohung durch Klimawandel und Verlust der biologischen Vielfalt
  • Notwendigkeit gemeinsamer globaler Anstrengungen für Klimaschutz
  • Verständigung von Wirtschaft, Klimaschutz und sozialem Ausgleich als nicht gegensätzlich

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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