Katastrophenschutz und Sozialpolitik in Bayern
München () – Die SPD-Landtagsfraktion hat auf ihrer Winterklausur in Bad Aibling eine zentrale Registrierung aller potenziellen Helfer im Katastrophenfall gefordert. Das teilte Fraktionschef Holger Grießhammer am Freitag mit.
Hintergrund sei, dass viele Menschen bei mehreren Organisationen wie THW oder Freiwilliger Feuerwehr engagiert seien, in der Statistik aber mehrfach gezählt würden.
Für eine effektive Einsatzplanung müsse der Staat wissen, wie viele Einzelpersonen tatsächlich zur Verfügung stünden.
Ein weiteres zentrales Thema der Klausur war die Verteidigungsfähigkeit Bayerns. Angesichts der Weltlage mit einem aggressiven Russland und veränderten Bündnisstrukturen sei ein stärkeres Engagement in diesem Bereich unausweichlich, so Grießhammer.
Zudem forderte die Fraktion Direktzahlungen vom Bund an die Kommunen, um Investitionen in Schulen, Schwimmbäder oder Straßen zu beschleunigen, ohne den Umweg über die Staatsregierung.
Um Bürokratie abzubauen und Vertrauen zurückzugewinnen, plädiert die SPD für eine Vereinfachung von Strukturen und einen Praxischeck für neue Gesetze. In der Sozialpolitik lehnt die Fraktion pauschale Mehrarbeitsstunden ab und setzt sich stattdessen für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und ein landesweites Tariftreuegesetz ein.
Die Politik müsse sich an den Alltagsbedürfnissen der Menschen orientieren.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | SPD-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Holger Grießhammer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, THW, Freiwillige Feuerwehr, Bund, Staatsregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Bad Aibling, München
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Landtagsfraktion fordert auf ihrer Winterklausur in Bad Aibling eine zentrale Registrierung von Katastrophenhelfern, ein stärkeres Engagement für die Verteidigungsfähigkeit Bayerns, Direktzahlungen an Kommunen zur Förderung von Investitionen sowie eine Vereinfachung bürokratischer Strukturen und bessere Arbeitsbedingungen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung nach zentraler Registrierung potenzieller Helfer im Katastrophenfall
- Viele engagierte Personen werden mehrfach gezählt
- Notwendigkeit einer effektiven Einsatzplanung
- Diskussion über Verteidigungsfähigkeit Bayerns
- Aggressive Außenpolitik Russlands und veränderte Bündnisstrukturen
- Notwendigkeit direkter Zahlungen vom Bund an Kommunen
- Abbau von Bürokratie und Vereinfachung von Strukturen
- Fokussierung auf Alltagsbedürfnisse der Menschen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zentrale Registrierung aller potenziellen Helfer im Katastrophenfall gefordert
- Effektive Einsatzplanung durch genaue Kenntnis der verfügbaren Personen
- Stärkeres Engagement für Verteidigungsfähigkeit Bayerns gefordert
- Direktzahlungen vom Bund an Kommunen zur Beschleunigung von Investitionen
- Bürokratieabbau und Vertrauensgewinn durch Vereinfachung von Strukturen
- Praxischeck für neue Gesetze gefordert
- Setzen auf gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und landesweites Tariftreuegesetz
- Orientierung der Politik an Alltagsbedürfnissen der Menschen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Holger Grießhammer, dem Fraktionschef der SPD-Landtagsfraktion, zitiert, in der er die Notwendigkeit einer zentralen Registrierung aller potenziellen Helfer im Katastrophenfall darlegt.
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