Handwerksverband pocht auf Senkung der Stromsteuer

Handwerksverband pocht auf Senkung der Stromsteuer

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Wirtschaft: Mittelstandsbelange in Berlin stärken

Berlin () – Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, hat die Bundesregierung dringend aufgefordert, die Nöte des Mittelstands stärker in den Blick zu nehmen und auch kleinere Betriebe beispielsweise durch eine Stromsteuersenkung zu entlasten. „Im Regierungshandeln sehe ich bislang nicht, dass sich die Bundesregierung als Ganzes gezielt um die Belange des Mittelstandes kümmert“, sagte Dittrich der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

„Die schlechte Stimmung in der Wirtschaft lässt sich nicht allein durch die Unterstützung einzelner Industriebranchen drehen. Es braucht verlässliche Signale für die gesamte Breite der Wirtschaft“, mahnte er. „Dass die Stromsteuer nicht wie versprochen für alle gesenkt wurde und viele kleine und mittlere energieintensive Betriebe leer ausgingen, weil sie nicht zum produzierenden Gewerbe zählen, war ein fatales Signal. Eine solche emotionale Schockwelle habe ich zuletzt bei der Einführung von Habecks Heizungsgesetz wahrgenommen.“

Ein von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geplanter Mittelstandsdialog reiche nicht, um die schlechte Stimmung zu verbessern. „Uns läuft die Zeit davon. Der Mittelstand steht stark unter Druck, die Zahl der Insolvenzen steigt. Wir erleben im Handwerk gerade ein stilles Sterben von Betrieben, weil vielen die Belastungen zu groß sind und sie schließen“, sagte er. „Jetzt braucht es schnelle, im Alltag spürbare Signale, die auch kleinen Betrieben zeigen: Wir haben verstanden“, sagte der ZDH-Chef.

„Im Koalitionsvertrag gibt es Punkte, die sofort umsetzbar wären, etwa die Abschaffung des Sonntagsbackverbotes für die Bäcker oder der Bonpflicht“, erklärte er. Zudem könne es nicht sein, dass Personengesellschaften „bei der Steuersenkung außen vor bleiben“, sagte Dittrich mit Blick auf die für 2028 geplanten Steuersenkung der Körperschaftsteuer für größere Unternehmen. „Aus der SPD heißt es, Betriebe könnten sich ja in eine GmbH umwandeln, dann kämen auch sie in den Genuss. Doch für viele ist das keine Option. Weder ist das finanziell und rechtlich praktikabel noch emotional und kulturell vermittelbar“, stellte Dittrich klar.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Haus des Deutschen Handwerks (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jörg Dittrich, Katherina Reiche

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Bundesregierung, Rheinische Post, Katherina Reiche, CDU, Habecks Heizungsgesetz, Koalitionsvertrag, SPD.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, fordert von der Bundesregierung mehr Unterstützung für kleinere Betriebe, insbesondere durch eine Senkung der Stromsteuer, und kritisiert, dass die Belange des Mittelstands bisher unzureichend berücksichtigt werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Dringender Appell des ZDH-Präsidenten an die Bundesregierung
  • Unzureichende Unterstützung für den Mittelstand
  • Stromsteuersenkung nicht wie versprochen für alle Betriebe umgesetzt
  • Anstieg der Insolvenzen im Mittelstand
  • Belastungen durch staatliche Regelungen und Gesetze
  • Wahrnehmung eines stillen Sterbens von Handwerksbetrieben
  • Fehlende verlässliche Signale für kleine und mittlere Unternehmen
  • Kritik an geplanten Gesprächen ohne praktische Maßnahmen
  • Ungleichheit in der Behandlung von verschiedenen Unternehmensformen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Jörg Dittrich fordert Bundesregierung zur stärkeren Berücksichtigung des Mittelstands auf
  • Kritisiert fehlende gezielte Unterstützung für kleinere Betriebe
  • Schlechte Stimmung in der Wirtschaft nicht nur durch Einzelunterstützung der Industrie zu beheben
  • Enttäuschung über unzureichende Senkung der Stromsteuer für kleine und mittlere Unternehmen
  • Warnt vor steigender Insolvenzzahl und "stillem Sterben" von Handwerksbetrieben
  • Mittelstandsdialog von Katherina Reiche wird als unzureichend angesehen
  • Forderung nach schnellen, spürbaren Maßnahmen für kleine Betriebe
  • Hinweis auf umsetzbare Punkte im Koalitionsvertrag, wie Abschaffung des Sonntagsbackverbotes
  • Kritik an der Ungleichbehandlung bei der geplanten Körperschaftsteuerreform für größere Unternehmen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dringender Appell an die Bundesregierung zur Berücksichtigung des Mittelstands
  • Schlechte Stimmung in der Wirtschaft
  • Verlässliche Signale für die gesamte Wirtschaft gefordert
  • Fehlende Stromsteuersenkung für kleinere Betriebe
  • Emotionale Schockwelle durch aktuelle Gesetze
  • Steigende Zahl der Insolvenzen im Mittelstand
  • "Stilles Sterben" von Handwerksbetrieben
  • Dringender Bedarf an schnellen, spürbaren Signalen
  • Mangelnde Umsetzung von Punkten im Koalitionsvertrag
  • Personengesellschaften bleiben bei Steuersenkung außen vor
  • Ungenügende Optionen für Betriebe zur Umwandlung in GmbHs

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, fordert die Bundesregierung auf, die Nöte des Mittelstands stärker zu berücksichtigen und kleinere Betriebe durch Maßnahmen wie eine Stromsteuersenkung zu entlasten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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