Kreistag Görlitz beschließt Verzicht auf Militärwerbung

Gesellschaft: Landkreis Görlitz pro Frieden

Görlitz () – Der Kreistag Görlitz hat einen Antrag der Fraktion Bündnis Sahra und Freie Wähler Zittau angenommen, der den Landkreis zum ‚Landkreis des Friedens‘ erklärt. Das teilte der Fraktionsvorsitzende Jens Hentschel-Thöricht mit.

Damit verpflichtet sich der Landkreis, in seinem Verantwortungsbereich auf Werbung für Militärdienst und Rüstungsprodukte zu verzichten.

In der Debatte unterstrichen mehrere Redner die Bedeutung des Beschlusses. Die Kreisrätin Karin Ponesky, die den Zweiten Weltkrieg selbst erlebt hat, mahnte dass zwar verteidigungsfähig sein müsse, aber niemals wieder ‚kriegstüchtig‘ werden dürfe.

Sie betonte: ‚Wer den selbst erlebt hat, weiß um das unsagbare Leid, das er über und Völker bringt.‘

Landrat Stephan Meyer von der CDU hat bereits einen Widerspruch gegen das Verbot für militärische Werbung angekündigt, der juristisch geprüft wird. Dennoch bleibt der Beschluss des Kreistages ein klares politisches Signal für Frieden und gegen Militarisierung des öffentlichen Raums im Landkreis Görlitz.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: -Soldaten (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sahra Wagenknecht, Jens Hentschel-Thöricht, Karin Ponesky, Stephan Meyer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bündnis Sahra Wagenknecht, Freie Wähler Zittau, CDU, Landkreis Görlitz

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Görlitz

Worum geht es in einem Satz?

Der Kreistag Görlitz hat beschlossen, den Landkreis als 'Landkreis des Friedens' zu deklarieren, wodurch auf Werbung für Militärdienst und Rüstungsprodukte verzichtet werden soll, was jedoch auf Widerstand des Landrats stößt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Antrag der Fraktion Bündnis Sahra Wagenknecht und Freie Wähler Zittau
  • Erklärung des Landkreises Görlitz zum 'Landkreis des Friedens'
  • Verzicht auf Werbung für Militärdienst und Rüstungsprodukte
  • Aussagen von Kreisrätin Karin Ponesky über persönliche Kriegserfahrungen
  • Betonung der Notwendigkeit von Verteidigungsfähigkeit ohne Kriegstüchtigkeit
  • Politisches Signal für Frieden und gegen Militarisierung des öffentlichen Raums
  • Ankündigung eines Widerspruchs durch Landrat Stephan Meyer

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kreistag Görlitz erklärt Landkreis zum 'Landkreis des Friedens'
  • Verpflichtung zur Vermeidung von Werbung für Militärdienst und Rüstungsprodukte
  • Mehrere Redner unterstreichen Bedeutung des Beschlusses
  • Karin Ponesky erinnert an das Leid des Krieges
  • Landrat Stephan Meyer kündigt Widerspruch gegen das Verbot an
  • Beschluss als politisches Signal für Frieden und gegen Militarisierung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Landkreis verpflichtet sich zur Werbung für Militärdienst und Rüstungsprodukte zu verzichten
  • Politisches Signal für Frieden
  • Ablehnung der Militärisierung des öffentlichen Raums
  • Widerspruch des Landrats angekündigt, juristische Prüfung folgt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Karin Ponesky betont: "Wer den Krieg selbst erlebt hat, weiß um das unsagbare Leid, das er über Menschen und Völker bringt."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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