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Richterwahl: Spahn nennt SPD-Kandidatin "hervorragender Vorschlag"
Berlin () – Unions-Fraktionschef Jens Spahn hat die neue Kandidatin der SPD für die Wahl zur Richterin am Bundesverfassungsgericht, Sigrid Emmenegger, gelobt.
„Die von der SPD vorgeschlagene Kandidatin, Frau Emmenegger, ist ein hervorragender Vorschlag“, sagte der CDU-Politiker am Montag in Berlin vor der Fraktionssitzung. Man habe sich mit Kollegen aus der Fraktion einen „persönlichen Eindruck gemacht“, fügte Spahn hinzu. Zudem habe man bereits in weiteren Fraktionsgremien für die Kandidatin geworben und dabei „viel Unterstützung erfahren“. Er gehe davon aus, dass die Richterwahlen in der kommenden Woche dieses Mal ohne Probleme vonstattengehen werden, so Spahn.
Am ersten Versuch, drei Richterstellen in Karlsruhe nachzubesetzen, war die Koalition kurz vor der Sommerpause gescheitert, weil die Union der SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf kurzfristig die Zustimmung versagte. Die Sozialdemokraten warfen daraufhin dem Koalitionspartner vor, Zusagen nicht eingehalten zu haben und sich von einer orchestrierten Kampagne beeinflussen zu lassen.
Für die Wahl von Verfassungsrichtern ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig. Das bedeutet, dass die Koalition auf die Stimmen von Grünen und Linken angewiesen ist, um nicht mit der AfD zusammenarbeiten zu müssen. Erstere beklagen immer wieder eine mangelnde Einbindung in das Verfahren um die Richterstellen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Hoffmann und Jens Spahn am 15.09.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jens Spahn, Sigrid Emmenegger, Frauke Brosius-Gersdorf, Alexander Hoffmann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, SPD, Bundesverfassungsgericht, Koalition, Grünen, Linken, AfD
Wann ist das Ereignis passiert?
15.09.2025
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
- Unions-Fraktionschef: Jens Spahn lobt neue SPD-Kandidatin Sigrid Emmenegger für das Bundesverfassungsgericht.
- Bewertung der Kandidatin: Spahn bezeichnet Emmenegger als „hervorragenden Vorschlag“.
- Fraktionssicht: CDU-Politiker äußert sich positiv nach persönlichem Eindruck bei der Fraktionssitzung.
- Unterstützung: SPD-Kandidatin wird in Fraktionsgremien beworben, erfährt viel Rückhalt.
- Zukünftige Wahlen: Spahn erwartet unkomplizierte Richterwahlen in der nächsten Woche.
- Vorheriger Misserfolg: Frühere Wahlen für drei Richterstellen scheiterten an SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf, da die Union kurzfristig die Zustimmung verweigerte.
- Vorwürfe der SPD: Koalitionspartner wird beschuldigt, Zusagen nicht eingehalten zu haben.
- Stimmenbedarf: Zwei-Drittel-Mehrheit für die Wahl von Verfassungsrichtern erforderlich; Koalition auf Stimmen von Grünen und Linken angewiesen.
- Kritik der Grünen und Linken: Häufige Beschwerde über mangelnde Einbindung im Auswahlprozess.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Auslöser und Hintergrund des beschriebenen Ereignisses
1. Vorgeschichte und gescheiterter Versuch:
- Im ersten Versuch, drei Richterstellen am Bundesverfassungsgericht zu besetzen, scheiterte die Koalition, weil die Union kurzfristig die Zustimmung zur SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf verweigerte.
2. Spannungen zwischen Koalitionspartnern:
- Die SPD warf der Union vor, Zusagen nicht eingehalten zu haben und sich von einer "orchestrierten Kampagne" beeinflussen zu lassen, was auf Spannungen innerhalb der Koalition hinweist.
3. Notwendigkeit der Zwei-Drittel-Mehrheit:
- Für die Wahl der Verfassungsrichter ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich. Daher ist die Koalition auf die Stimmen der Grünen und Linken angewiesen, um ihre Kandidatinnen durchzusetzen.
4. Mangelnde Einbindung der Grünen und Linken:
- Diese Parteien haben wiederholt eine fehlende Einbindung in den Prozess zur Ernennung von Verfassungsrichtern beklagt, was die Komplexität und die Schwierigkeiten bei der Einigung innerhalb der Koalition verstärkt hat.
5. Positive Äußerungen zur neuen Kandidatin:
- Jens Spahn lobt die neue SPD-Kandidatin Sigrid Emmenegger und zeigt Optimismus, dass die Wahl ohne Probleme ablaufen wird, was möglicherweise auf ein positiveres Klima im Vergleich zum vorherigen Versuch hinweist.
Fazit
Das beschriebene Ereignis ist das Ergebnis von vorhergehenden Konflikten und der Notwendigkeit zur Einigung innerhalb der Regierungskoalition, um die gerichtlichen Positionen erfolgreich zu besetzen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Zusammenfassung der Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit und Medien:
-
Jens Spahn (CDU):
- Lobhudelei für Sigrid Emmenegger, neue SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht.
- Betont, dass sie ein „hervorragender Vorschlag“ sei.
- Äußert Zuversicht für eine reibungslose Wahl der Richter in der kommenden Woche.
-
Fraktionsintern:
- Unterstützung für Emmenegger innerhalb der Unionsfraktion.
-
Frühere Wahlmisere:
- Erster Versuch zur Richterwahl scheiterte aufgrund kurzfristiger Ablehnung der SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf durch die Union.
- SPD wirft der Union vor, Zusagen nicht eingehalten und sich manipulieren lassen zu haben.
-
Wahlbedingungen:
- Notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit für die Wahl der Verfassungsrichter.
- Koalition auf die Stimmen von Grünen und Linken angewiesen, um eine Zusammenarbeit mit der AfD zu vermeiden.
-
Grüne und Linke:
- Klage über mangelnde Einbindung in den Auswahlprozess für die Richterstellen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Hier sind stichpunktartig die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden:
- Lob für die Kandidatin: Jens Spahn äußert sich positiv über die SPD-Kandidatin Sigrid Emmenegger.
- Unterstützung bei Fraktionsgremien: Es gab bereits Werbemaßnahmen innerhalb der Fraktion für Emmenegger.
- Erwartung reibungsloser Wahlen: Spahn geht von einem problemlosen Ablauf der Richterwahlen aus.
- Scheitern beim ersten Versuch: Der erste Versuch zur Wahl der Richter scheiterte aufgrund von fehlender Zustimmung der Union.
- Vorwurf der SPD: Die SPD wirft der Union vor, Zusagen nicht eingehalten und sich von externen Kampagnen beeinflussen zu lassen.
- Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig: Für die Wahl ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich, wodurch Koalitionspartner (Grüne und Linke) zwingend einbezogen werden müssen.
- Mangelnde Einbindung der Grünen: Diese beklagen eine unzureichende Beteiligung im Verfahren um die Richterstellen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jens Spahn, dem Unions-Fraktionschef, zitiert. Hier sind die wichtigsten Punkte:
- Lob für die Kandidatin: Jens Spahn bezeichnet Sigrid Emmenegger, die Kandidatin der SPD für das Bundesverfassungsgericht, als „hervorragenden Vorschlag“.
- Persönlicher Eindruck: Spahn erwähnt, dass er und seine Fraktionskollegen sich einen „persönlichen Eindruck“ von der Kandidatin gemacht haben.
- Unterstützung in Fraktionsgremien: Es wird erwähnt, dass in weiteren Fraktionsgremien bereits für Emmenegger geworben wurde und „viel Unterstützung erfahren“ wurde.
- Optimismus über die Wahlen: Spahn äußert die Erwartung, dass die bevorstehenden Richterwahlen ohne Probleme ablaufen werden.
- Kontext der vorherigen gescheiterten Wahl: Der Artikel referiert auf das vorherige Scheitern der Koalition bei der Wahl einer anderen Kandidatin, was zu Spannungen zwischen SPD und Union führte.
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