Brandenburger Grüne kritisieren Finanzierung von AfD-naher Stiftung
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Brandenburger Grüne kritisieren Finanzierung von AfD-naher Stiftung
Potsdam () – Die Brandenburger Grünen haben die Landesregierung aufgefordert, die Finanzierung der AfD-nahen Erasmus-Stiftung sofort zu stoppen. Seit 2021 habe das Innenministerium Projekte der Organisation mit über 100.000 Euro gefördert, auch in diesem Jahr seien erneut Mittel geflossen, teilte die Partei am Mittwoch mit.
Brandenburg sei damit das einzige Bundesland, das mit Steuergeldern die Bildungsarbeit einer AfD-nahen Stiftung unterstütze.
Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Grünen, sagte, dies sei ein „politischer Offenbarungseid sondergleichen“.
Während überall gestrichen werde, halte ausgerechnet Brandenburg die Geldtöpfe für eine AfD-nahe Stiftung offen. Jahrelang seien so Veranstaltungen mit verschwörungsideologischen und diskriminierenden Inhalten finanziert worden.
Die Grünen fordern ein Landesgesetz, das die Förderung parteinaher Organisationen von Rechtsextremen verhindert.
Ohne ein klares Gesetz könnten künftig Hunderttausende Euro an rechtsextreme Netzwerke fließen. Die SPD und Innenminister René Wilke duckten sich seit Monaten weg, was auf eine Blockade der BSW hindeute.
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Die Brandenburger Grünen fordern die Landesregierung auf, die Finanzierung der AfD-nahen Erasmus-Stiftung einzustellen, da Brandenburg das einzige Bundesland ist, das solche Projekte mit Steuergeldern unterstützt, und drängen auf ein Gesetz gegen die Förderung rechtsextremer Organisationen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Forderung der Brandenburger Grünen war die Finanzierung der AfD-nahen Erasmus-Stiftung durch das Innenministerium des Landes Brandenburg. Seit 2021 wurden über 100.000 Euro an Projekten der Stiftung geflossen, was als Unterstützung von rechtsextremen Bildungsangeboten kritisiert wird. Die Grünen verlangen ein Landesgesetz, um solche Förderungen in Zukunft zu verhindern.
Die Brandenburger Grünen fordern die sofortige Einstellung der Finanzierung der AfD-nahen Erasmus-Stiftung durch die Landesregierung, da diese seit 2021 mit über 100.000 Euro unterstützt wird. Sie kritisieren, dass Brandenburg als einziges Bundesland Steuermittel für eine solche Stiftung verwendet und drängen auf ein Gesetz, um zukünftige Förderungen an rechtsextreme Organisationen zu verhindern.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Stopp der Finanzierung der AfD-nahen Erasmus-Stiftung, Brandenburg als einziges Bundesland mit Steuergeldern für eine AfD-nahe Stiftung, politische Verantwortungslosigkeit der Landesregierung, Finanzierung von Veranstaltungen mit verschwörungsideologischen und diskriminierenden Inhalten, mögliche zukünftige Flüsse von Hunderttausenden Euro an rechtsextreme Netzwerke, Blockade der SPD und Innenminister René Wilke.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Clemens Rostock, dem Landesvorsitzenden der Grünen, zitiert. Er bezeichnet die Finanzierung der AfD-nahen Erasmus-Stiftung durch das Innenministerium als „politischen Offenbarungseid sondergleichen“ und kritisiert, dass Brandenburg als einziges Bundesland Steuergelder für diese Organisation zur Verfügung stelle, während an anderer Stelle gekürzt werde.