Studie: Integrationsräte in NRW trotz geringer Bekanntheit demokratisch bedeutsam

Studie: Integrationsräte in NRW trotz geringer Bekanntheit demokratisch bedeutsam

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Studie: Integrationsräte in NRW trotz geringer Bekanntheit demokratisch bedeutsam

() – Integrationsräte in Nordrhein-Westfalen sind einer Studie zufolge nur wenig bekannt, spielen aber eine wichtige demokratische Rolle. Das teilte die Universität Duisburg-Essen am Dienstag mit.

Nur 41 Prozent der Befragten wussten überhaupt von der Existenz dieser Gremien, unter Nicht-EU-Bürgern war die Bekanntheit am geringsten.

Die Wahlbeteiligung bei Integrationsratswahlen liege oft nur bei 10 bis 15 Prozent, obwohl Wahlbenachrichtigungen verschickt würden. Die Gremien hätten lediglich beratende Funktion, etwa bei Fragen der Mehrsprachigkeit in der Verwaltung oder bei Programmen gegen Diskriminierung.

Politikwissenschaftler Conrad Ziller von der Universität Duisburg-Essen sieht darin ein Problem für die Demokratie.

Die Studie zeigt, dass höhere , politisches Interesse und eine Orientierung mit mehr Unterstützung für Integrationsräte einhergehen. In Städten, wo die Räte gewählt statt ernannt werden, sind Bekanntheit und Akzeptanz höher.

Ziller empfiehlt gezielte Öffentlichkeitsarbeit in mehreren Sprachen und stärkere Einbindung der .

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zwei Frauen mit Kopftuch in -Kreuzberg (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind:

Conrad Ziller

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Universität Duisburg-Essen, Integrationsräte, Parteien, Politikwissenschaftler Conrad Ziller

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Duisburg, Berlin-Kreuzberg

Worum geht es in einem Satz?

Eine Studie der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass Integrationsräte in Nordrhein-Westfalen kaum bekannt sind, trotz ihrer wichtigen Rolle in der Demokratie, was eine geringe Wahlbeteiligung und mangelnde Unterstützung aufweist, während höhere Bildung und politisches Interesse mit mehr Akzeptanz korrelieren; daher wird gezielte Öffentlichkeitsarbeit empfohlen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist das geringe Bekanntheitsniveau und die niedrige Wahlbeteiligung bei Integrationsräten in Nordrhein-Westfalen. Eine Studie der Universität Duisburg-Essen verdeutlicht, dass nur 41 Prozent der Befragten von deren Existenz wissen, und es wird als problematisch angesehen, dass sie eine wichtige demokratische Rolle spielen, jedoch oft nur eine beratende Funktion haben. Politikwissenschaftler empfehlen mehr öffentliche Aufklärung und Einbindung der Parteien, um die Akzeptanz und Sichtbarkeit zu erhöhen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Studie über Integrationsräte in Nordrhein-Westfalen zeigt, dass diese Gremien in der Öffentlichkeit wenig bekannt sind, was als demokratisches Problem angesehen wird. Politikwissenschaftler empfehlen eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit in mehreren Sprachen sowie eine stärkere Einbindung der Parteien, um die Akzeptanz und Wahlbeteiligung zu erhöhen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: geringe Bekanntheit der Integrationsräte, niedrige Wahlbeteiligung bei Integrationsratswahlen, nur beratende Funktion der Gremien, Problem für die Demokratie, Zusammenhang zwischen Bildung, politischem Interesse und Unterstützung für Integrationsräte, höhere Bekanntheit und Akzeptanz in gewählten Räten, Bedarf an gezielter Öffentlichkeitsarbeit in mehreren Sprachen, stärkere Einbindung der Parteien.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Politikwissenschaftler Conrad Ziller zitiert. Er sieht die geringe Bekanntheit und Wahlbeteiligung bei Integrationsratswahlen als ein Problem für die Demokratie und empfiehlt gezielte Öffentlichkeitsarbeit in mehreren Sprachen sowie eine stärkere Einbindung der Parteien.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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