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Arbeitsministerin warnt vor rückwirkender Bürgeld-Streichung für ukrainische Geflüchtete
Magdeburg () – Sachsen-Anhalts Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) hat in der Debatte um Bürgergeld für ukrainische Geflüchtete zu Sachlichkeit aufgerufen. „Markige Sprüche helfen nicht bei der Arbeitskräftegewinnung“, teilte die SPD-Politikerin am Freitag mit.
Eine rückwirkende Streichung der Leistungen würde nach ihrer Ansicht die Integration behindern und Unternehmen schaden, die auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind.
Laut Ministerium sind aktuell 7.400 Ukrainer auf dem Arbeitsmarkt angekommen – fast 2.000 mehr als im Vorjahr.
Die Zahl der Beschäftigten aus Asylherkunftsländern habe sich seit 2016 auf 13.100 versiebenfacht. Grimm-Benne kritisierte Pläne des Bundes, neu ankommende Ukrainer künftig nach dem Asylbewerberleistungsgesetz statt mit Bürgergeld zu unterstützen.
Dies erschwere den Arbeitsmarktzugang, da Jobcenter-Hilfen wegfallen.
Die Arbeitslosenquote in Sachsen-Anhalt lag im Juni bei 7,9 Prozent mit 87.000 gemeldeten Arbeitslosen. Die Zahl der Bürgergeld-Empfänger sank auf 122.200, davon gehen 21.200 einer Arbeit nach.
„Das Bürgergeld ist keine Sackgasse, sondern ebnet den Weg ins Berufsleben“, so die Ministerin. Aktuell sind 6.000 Ukrainer arbeitslos gemeldet, 8.000 befinden sich in Sprachkursen oder anderen Maßnahmen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Petra Grimm-Benne (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Petra Grimm-Benne
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, SPD, Bundes, Jobcenter, Asylbewerberleistungsgesetz, Bürgergeld
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Magdeburg
Worum geht es in einem Satz?
Sachsen-Anhalts Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) fordert in der Debatte um Bürgergeld für ukrainische Geflüchtete mehr Sachlichkeit und warnt vor negativen Auswirkungen auf die Integration und Arbeitskräftegewinnung durch mögliche Änderungen in der Leistungsunterstützung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Debatte um die Unterstützung von ukrainischen Geflüchteten in Deutschland, insbesondere die Änderung der Leistungen von Bürgergeld zu Asylbewerberleistungen. Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne weist darauf hin, dass solche Änderungen die Integration der Geflüchteten erschweren und negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben könnten, da Unternehmen auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass Sachsen-Anhalts Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) eine sachliche Diskussion über das Bürgergeld für ukrainische Geflüchtete fordert und vor den negativen Folgen einer Streichung der Leistungen warnt, da diese die Integration erschweren und Unternehmen schaden könnte. Die Ministerin kritisiert zudem die Pläne des Bundes, Neuankömmlinge nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu unterstützen, da dies den Zugang zum Arbeitsmarkt verschlechtert.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Integration behindert, Unternehmen geschadet, Arbeitsmarktzugang erschwert, Jobcenter-Hilfen wegfallen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sachsen-Anhalts Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne zitiert. Sie ruft zu Sachlichkeit in der Debatte um Bürgergeld für ukrainische Geflüchtete auf und warnt, dass markige Sprüche nicht bei der Arbeitskräftegewinnung helfen. Außerdem kritisiert sie die Pläne des Bundes, neu ankommende Ukrainer nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu unterstützen, da dies den Zugang zum Arbeitsmarkt erschweren würde.
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