Techniker-Krankenkasse fürchtet Kassenbeiträge von 20 Prozent

Techniker-Krankenkasse fürchtet Kassenbeiträge von 20 Prozent

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Techniker-Krankenkasse fürchtet Kassenbeiträge von 20 Prozent

Berlin () – Der Chef der Techniker-Krankenkasse, Jens Baas, warnt vor auf 20 Prozent steigende Beitragssätze zur Krankenversicherung. „Wenn die Politik keine Reform anstößt, werden die Krankenkassenbeiträge von heute schon über 17 Prozent des Bruttolohns bis zum Ende des Jahrzehnts auf 20 Prozent steigen“, sagte Baas der „Zeit“. Es sei kein Ende der Beitragsspirale in Sicht.

Außerdem warnte Baas vor weiteren Belastungen für die Versicherten. „Wenn die Ausgaben weiter so stark steigen, werden viele Kassen die Beiträge zum nächsten Jahreswechsel wieder anheben müssen“, sagte er.

Geplante Kredite des Bundes hält er für keine Lösung. „Wenn ein System staatliche Hilfen braucht, zeigt das eigentlich nur, dass es allein nicht überlebensfähig ist“, so der TK-Chef. „Wir brauchen keine Kredite, sondern echte Lösungen.“

Baas kritisierte, dass die Bundesregierung mit einer Reform auf die Vorschläge einer Kommission warten wolle, die diese 2027 vorlegen soll. „Das ist nicht akzeptabel“, sagte der Chef der Techniker-Krankenkasse. Die Ausgaben stiegen zu schnell. Er fordert deshalb, dass der Bund die Kosten für die Behandlung von Bürgergeldempfängern übernimmt, den Herstellerrabatt auf Arzneimittel anhebt und die Krankenhausreform konsequent umsetzt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jens Baas (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jens Baas

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Techniker-Krankenkasse, Bundesregierung, TK (Techniker-Krankenkasse)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Jens Baas, der Chef der Techniker-Krankenkasse, warnt, dass die Beitragssätze zur Krankenversicherung bis 2030 auf 20 Prozent steigen könnten, wenn keine politischen Reformen erfolgen, und fordert sofortige Maßnahmen zur Kostenkontrolle.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für Jens Baas' Warnungen sind die stark steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen und die drohende Erhöhung der Krankenkassenbeiträge bis auf 20 Prozent des Bruttolohns. Er kritisiert das Abwarten der Bundesregierung auf Reformvorschläge bis 2027 und fordert sofortige Maßnahmen zur Stabilisierung des Systems.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel äußert Jens Baas, Chef der Techniker-Krankenkasse, ernsthafte Bedenken hinsichtlich steigender Krankenversicherungsbeiträge und kritisiert die politische Untätigkeit bei notwendigen Reformen. Er fordert sofortige Maßnahmen zur Kostenkontrolle, anstatt auf zukünftige Vorschläge einer Kommission zu warten.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: steigende Beitragssätze zur Krankenversicherung auf 20 Prozent, weitere Belastungen für die Versicherten, Anhebung der Beiträge vieler Krankenkassen zum nächsten Jahreswechsel, staatliche Hilfen für ein nicht überlebensfähiges System, keine Akzeptanz der Abwarten auf Reformvorschläge bis 2027, schnelle Steigerung der Ausgaben.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jens Baas, dem Chef der Techniker-Krankenkasse, zitiert. Er warnt davor, dass die Beitragssätze zur Krankenversicherung bis zum Ende des Jahrzehnts auf 20 Prozent steigen könnten, wenn die Politik keine Reform einleitet. Zudem kritisiert er, dass die Bundesregierung zu lange mit Reformen wartet und fordert echte Lösungen anstelle von Krediten.

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