Tübingen testet Heißwasser gegen invasive Ameisenart
Veröffentlicht
Baden-Württemberg - News - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Tübingen testet Heißwasser gegen invasive Ameisenart
Tübingen () – Die Stadt Tübingen erprobt in den kommenden Tagen den Einsatz von kochendem Wasser gegen die invasive Ameisenart Tapinoma magnum. Die Tiere wurden kürzlich im Beethovenweg und Burgholzweg nachgewiesen, wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Bisher bestehe keine Gefahr für die öffentliche Infrastruktur, doch man wolle für den Ernstfall vorbereitet sein.
Laut Lukas Haderlein, Leiter der Fachabteilung Ordnung und Gewerbe, soll das heiße Wasser die Ausbreitung der Ameisen verlangsamen. Ein örtlicher Gartenbaubetrieb wurde mit dem Test beauftragt, bevor die Stadt teure Fahrzeugumbauten in Erwägung zieht.
Erfahrungen anderer Kommunen zeigen, dass die Methode die Tiere zwar nicht vollständig beseitigt, aber ihre Vermehrung hemmen kann.
In Tübingen gibt es bisher zwei bestätigte Vorkommen der Ameisenart. Während der Befall im Beethovenweg neu ist, wurde im Burgholzweg ein bereits zweijähriger Bestand entdeckt.
Sechs weitere Verdachtsfälle erwiesen sich als einheimische Arten. Private Grundstückseigentümer sind selbst für die Bekämpfung verantwortlich und sollten Fachleute hinzuziehen.
4,5/5(20 Bewertungen)
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Wenn es dir Spaß gemacht hat, könntest du vielleicht noch einen Kommentar abgeben. Danke. 👍
Kommunen beklagen schlechtere Finanzlage 23. Mai 2024 Frankfurt am Main () - Die Kommunen in Deutschland blicken zunehmend besorgt auf ihre eigene Finanzsituation. Mit 58 Prozent bewertet laut dem am Donnerstag veröffentlichten…
Experte erwartet weitere Ausbreitung invasiver Nattern auf Mallorca 24. Juli 2025 Palma () - Der Schlangenforscher Mark-Oliver Rödel erwartet, dass die sich invasive Hufeisennatter auf der Urlaubsinsel Mallorca noch weiter ausbreiten wird. "Diese Schlangen werden sich…
Bundestierärztekammer warnt vor Hitzegefahr für Haustiere 2. Juli 2025 Berlin () - Die Bundestierärztekammer appelliert an Haustierhalter, die gegenwärtige Hitzewelle ernst zu nehmen. "Die sommerlichen Temperaturen bedeuten für viele Haustiere eine ernstzunehmende gesundheitliche Gefahr",…
KfW: Finanzlage der Kommunen hat sich weiter verschlechtert 9. Mai 2025 KfW: Finanzlage der Kommunen hat sich weiter verschlechtert Frankfurt/Main () - Die Finanzlage der Kommunen in Deutschland hat sich in den vergangenen zwei Jahren noch…
Deutsche Wirtschaft nutzt weniger Wasser 21. Februar 2025 Deutsche Wirtschaft nutzt weniger Wasser Wiesbaden () - Im Jahr 2022 haben die Betriebe in Deutschland rund 12,75 Milliarden Kubikmeter Wasser eingesetzt. Das waren rund…
Kommunen und Bauindustrie stellen Forderungen zu Infrastrukturpaket 29. März 2025 Kommunen und Bauindustrie stellen Forderungen zu Infrastrukturpaket Berlin () - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie haben ein gemeinsames…
Blaualgen in Branitzer und Madlower See nachgewiesen 18. Juli 2025 Cottbus () - In Cottbus haben Laboranalysen Blaualgen in beiden Seen nachgewiesen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurden in Proben aus dem Branitzer und Madlower See…
Zahl der schweinehaltenden Betriebe geht weiter zurück 1. Juli 2025 Wiesbaden () - Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe in Deutschland geht weiter zurück. Zum Stichtag 3. Mai 2025 gab es in der Bundesrepublik 15.250 schweinehaltende…
Dax lässt nach - Ölpreis deutlich gestiegen 28. Mai 2024 Frankfurt/Main () - Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.685 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent…
Lukas Daschner wechselt fest zum FC St. Gallen 30. Juni 2025 Bochum () - Lukas Daschner verlässt den VfL Bochum 1848 endgültig und wechselt zum FC St. Gallen. Der 26-Jährige war bereits seit Januar an den…
Schweinebestand leicht gewachsen - erneut weniger Betriebe 22. Dezember 2025 Landwirtschaftliche Bestandsentwicklung in Deutschland Wiesbaden () - Zum Stichtag 3. November 2025 sind in Deutschland 21,5 Millionen Schweine von 15.220 Betrieben gehalten worden. Wie das…
Bis 2035 fehlen fast eine Billion Euro für Infrastruktur 6. März 2025 Bis 2035 fehlen fast eine Billion Euro für Infrastruktur Berlin () - Deutschland leidet bei der Infrastruktur unter massiver Unterfinanzierung.Das besagt eine aktuelle Analyse der…
Grüne räumen Fehler im Fall Stefan Gelbhaar ein 12. Juni 2025 Berlin () - Die Grünen haben die Aufarbeitung der mutmaßlichen MeToo-Affäre um ihren ehemaligen Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar abgeschlossen - mit dem Ergebnis, dass das Ombudsverfahren…
Kliniken sehen Deutschland schlecht gerüstet für neue Pandemie 25. Januar 2025 Kliniken sehen Deutschland schlecht gerüstet für neue Pandemie Berlin () - Fünf Jahre nach dem Corona-Ausbruch sehen sich die meisten Krankenhäuser organisatorisch besser auf eine…
Kommunen wollen Löwenanteil aus Sondervermögen 21. Juni 2025 Berlin () - Angesichts ihrer desolaten Finanzlage drängen die Kommunen auf den Löwenanteil der 100 Milliarden Euro, die aus dem Sondervermögen Infrastruktur für die Länder…
Friedrichshafen führt Meldepflicht für gefährliche Tiere ein 7. August 2025 Friedrichshafen () - In Friedrichshafen müssen Halter gefährlicher Tiere ihre Schützlinge ab sofort bei der Stadtverwaltung anmelden. Die Behörde will einen Überblick über Tiere haben,…
Darmstadt belegt zweiten Platz beim Fahrradklima-Test 20. Juni 2025 Darmstadt () - Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat beim bundesweiten Fahrradklima-Test 2024 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) den zweiten Platz in der Kategorie der Großstädte zwischen…
Studie: Fast 80 Prozent der Kommunen von Extremwetter betroffen 13. September 2024 Dessau-Roßlau () - Ein Großteil der Kommunen in Deutschland war in den vergangenen zehn Jahren von Extremwetter-Ereignissen betroffen. Das geht aus einer Befragung von Landkreisen,…
Standard-Test zur Tuberkulose-Diagnose bei Immungeschwächten unzureichend 8. August 2025 Saarbrücken () - Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass der häufig eingesetzte QuantiFERON-TB-Gold-Plus-Test bei immungeschwächten Patienten nicht ausreichend ist, um Tuberkulose vorherzusagen. Dies teilte die…
Grüne dringen weiter auf umfassende Schuldenbremsen-Reform 5. März 2025 Grüne dringen weiter auf umfassende Schuldenbremsen-Reform Berlin () - Nach der Einigung von Union und SPD auf ein neues Finanzpaket für Verteidigung und Infrastruktur wollen…
Hessen zahlt 300 Millionen Euro Soforthilfe an Kommunen 14. November 2025 Wirtschaftliche Unterstützung für Hessen's Kommunen Wiesbaden () - Hessen hat seinen Kommunen 300 Millionen Euro Soforthilfe ausgezahlt. Heute haben die Kommunen erfahren, wie viel Geld…
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Stadt Tübingen, Stadtverwaltung, Lukas Haderlein, örtlicher Gartenbaubetrieb.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Tübingen, Beethovenweg, Burgholzweg
Worum geht es in einem Satz?
Tübingen testet den Einsatz von kochendem Wasser zur Eindämmung der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum, die kürzlich in der Stadt nachgewiesen wurde, um ihre Verbreitung zu verlangsamen und vorbereitet zu sein, während private Grundstückseigentümer selbst für die Bekämpfung verantwortlich sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das Ereignis in Tübingen ist das Auftreten der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum, die kürzlich in bestimmten Stadtgebieten nachgewiesen wurde. Die Stadtverwaltung möchte mit dem Einsatz von kochendem Wasser eine Ausbreitung der Ameisen verlangsamen, um potenzielle Schäden an der Infrastruktur zu vermeiden.
Im Artikel wird beschrieben, dass die Stadt Tübingen den Einsatz von kochendem Wasser gegen die invasive Ameisenart Tapinoma magnum erprobt, um deren Ausbreitung zu verlangsamen. Die Stadtverwaltung informiert, dass bisher keine Gefahr für die öffentliche Infrastruktur besteht und betont die Verantwortung der privaten Grundstückseigentümer zur Bekämpfung.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die genannten Folgen oder Konsequenzen im Artikel sind: Ausbreitung der Ameisen verlangsamen, Vermehrung hemmen, keine Gefahr für die öffentliche Infrastruktur, teure Fahrzeugumbauten in Erwägung ziehen, private Grundstückseigentümer sind selbst für die Bekämpfung verantwortlich.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Lukas Haderlein, dem Leiter der Fachabteilung Ordnung und Gewerbe, zitiert. Er erklärt, dass das heiße Wasser eingesetzt werden soll, um die Ausbreitung der Ameisenart Tapinoma magnum zu verlangsamen. Zudem wird erwähnt, dass Erfahrungen anderer Kommunen zeigen, dass diese Methode die Tiere zwar nicht vollständig beseitigt, aber ihrer Vermehrung entgegenwirken kann.
Tübingen: Innovative Maßnahmen gegen invasive Ameisenarten
Tübingen, eine malerische Stadt am Neckar, erprobt derzeit innovative Methoden zur Bekämpfung der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum. Um die Ausbreitung dieser gefährlichen Art zu verlangsamen, setzt die Stadt auf den Einsatz von kochendem Wasser in spezifischen betroffenen Gebieten. Bisher bestehen keine Gefahren für die öffentliche Infrastruktur, dennoch wird proaktive Vorbereitung ernst genommen. Zunächst werden Erfahrungen anderer Kommunen analysiert, um die Effektivität dieser Methode zu prüfen. Private Grundstückseigentümer sind zudem verantwortlich für die Bekämpfung und sollten Experten hinzuziehen, um die Situation nachhaltig zu bewältigen.