Bundestierärztekammer warnt vor Hitzegefahr für Haustiere

Bundestierärztekammer warnt vor Hitzegefahr für Haustiere

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Bundestierärztekammer warnt vor Hitzegefahr für Haustiere

Berlin () – Die Bundestierärztekammer appelliert an Haustierhalter, die gegenwärtige Hitzewelle ernst zu nehmen. „Die sommerlichen Temperaturen bedeuten für viele Haustiere eine ernstzunehmende gesundheitliche Gefahr“, sagte Tierärztekammerpräsident Holger Vogel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Nehmen Sie die Hitzegefahr ernst. Schützen Sie Ihre Tiere aktiv – sie können sich nicht selbst helfen“, appellierte Vogel. „Hitzschläge stellen ein lebensbedrohliches Risiko dar“, warnte er.

Bei ersten Anzeichen – wie starkem Hecheln, Apathie oder gar Krämpfen – müssten die Tiere sofort in den Schatten gebracht und gekühlt werden. Junge, gesund Tiere könne man in kühles Wasser eintauchen. Um ältere oder vorerkrankten Tiere abzukühlen, empfiehlt die Bundestierärztekammer, diese nass zu machen und ihnen Luft zuzufächeln.

„Besonders Hunde leiden unter der Hitze, da sie nur sehr eingeschränkt über die Haut schwitzen können“, sagte der Tierarzt. Am stärksten kühlten sie sich durch Hecheln ab. Bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit stoße diese Methode jedoch schnell an ihre Grenzen. Deshalb sollten Hundehalter Spaziergänge an heißen Tagen in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen und zurückhaltend mit sportlichen Aktivitäten sein.

Außerdem könne der Asphalt draußen „extrem aufheizen“ und Verbrennungen an Pfoten verursachen. Tiere müssten ständig Zugang zu frischem Wasser und Schatten haben. Wer mit dem Auto reist, sollte außerdem für ausreichend Belüftung sorgen. Bei Maulkörben gelte zu beachten, dass die Tiere weiter hecheln können.

Haustiere wie Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster oder Ziervögel reagierten ebenfalls empfindlich auf hohe Temperaturen und könnten leicht einen Hitzschlag erleiden. „Ihre Unterkünfte sollten niemals direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt und immer gut belüftet sein“, sagte der Tierarzt. Auch hier ist ausreichend frisches Trinkwasser ein Muss. Um Ziervögeln Abkühlung zu verschaffen, könnten Tierhalter ihnen ein Vogelbad hinstellen oder sie mit Wasser besprühen. Nagetieren könnten sie gekühlte Keramikfliesen oder Steinplatten ins Gehege legen.

„Auch Nutztiere sind bei großer Hitze erheblichen Belastungen ausgesetzt“, mahnte der Tierarztpräsident. Um „tausendfache Todesfälle bei Geflügel“ zu verhindern, müssten Zwangsbelüftungsanlagen regelmäßig geprüft und gewartet werden. Schweine, Rinder und Pferde bräuchten schattige oder kühle Rückzugsorte, um sich abzukühlen. Auch sie bräuchten Zugang zu frischem Wasser und könnten durch Besprühen abgekühlt werden.

In Deutschland hat sich aufgrund der menschengemachten Erderhitzung seit den 1950ern die Zahl der Hitzetage bereits auf durchschnittlich 11,5 Hitzetage pro Jahr verdreifacht. Wird der Ausstoß von Treibhausgasen nicht reduziert, drohen beispielsweise in Berlin in den Jahren 2071 bis 2100 zwischen 20 und 35 Hitzetage pro Jahr. Durch eine Einhaltung der Pariser Klimaziele kann die Zahl der Hitzetage auf durchschnittlich zehn bis 16 pro Jahr begrenzt werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hund in einem Oldtimer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Holger Vogel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundestierärztekammer, Redaktionsnetzwerk Deutschland

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundestierärztekammer warnt Haustierbesitzer angesichts der aktuellen Hitzewelle eindringlich vor den gesundheitlichen Gefahren für Tiere und gibt Tipps zur Abkühlung und zum Schutz ihrer Lebensräume.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Warnung der Bundestierärztekammer ist die aktuelle Hitzewelle in Deutschland, die eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr für Haustiere darstellt. Die steigenden Temperaturen, die in Verbindung mit menschengemachter Erderhitzung stehen, führen zu einem Anstieg der Hitzetage.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird auf das ernsthafte gesundheitliche Risiko für Haustiere während der Hitzewelle hingewiesen, wobei die Bundestierärztekammer Haustierhaltern Empfehlungen zur richtigen Pflege und Abkühlung gibt. Die Warnungen des Tierärztepräsidenten Holger Vogel wurden in den Medien verbreitet, um das Bewusstsein für das Wohl der Tiere zu schärfen und präventive Maßnahmen zu fördern.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Hier sind die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden:

gesundheitliche Gefahr für Haustiere, Hitzschläge als lebensbedrohliches Risiko, sofortiger Kühlbedarf bei Anzeichen wie starkem Hecheln oder Apathie, Verbrennungen an Pfoten durch heißen Asphalt, mangelnder Zugang zu frischem Wasser und Schatten, schwere Belastungen für Nutztiere, mögliche tausendfache Todesfälle bei Geflügel, Notwendigkeit der Regelmäßigen Prüfung von Zwangsbelüftungsanlagen, erhöhter Bedarf an schattigen Rückzugsorten für Nutztiere, drohende Verdopplung der Hitzetage in den kommenden Jahrzehnten, Notwendigkeit der Einhaltung der Pariser Klimaziele zur Begrenzung der Hitzetage.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Holger Vogel, dem Präsidenten der Bundestierärztekammer, zitiert. Er appelliert an Haustierhalter, die gesundheitlichen Gefahren der aktuellen Hitzewelle ernst zu nehmen, und warnt, dass Hitzschläge ein lebensbedrohliches Risiko für Tiere darstellen. Er empfiehlt, die Tiere aktiv vor der Hitze zu schützen, da sie sich nicht selbst helfen können.

Berlin: Eine Stadt für Haustiere

Berlin, die pulsierende Hauptstadt Deutschlands, bietet eine Vielzahl an Lebensräumen für Haustiere. Die Stadt ist bekannt für ihre zahlreichen Parks und Grünanlagen, die den Tieren Raum zum Spielen und Entspannen bieten. Trotz ihrer urbanen Strukturen kann die Hitze im Sommer für Haustiere zur Gefahr werden. Die Bundestierärztekammer warnt dringend vor den gesundheitlichen Risiken der Sommerhitze, insbesondere für Hunde und andere Tiere. Angesichts der steigenden Temperaturen ist es für Tierhalter wichtig, gut auf ihre Haustiere aufzupassen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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