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Entwicklungsministerin verteidigt EU-Klimaziele
Berlin () – Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat sich hinter die neuen Klimaschutzziele der EU-Kommission für 2040 gestellt. „Das 90-Prozent-Ziel ist ambitioniert, aber richtig“, sagte Alabali Radovan der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). „Der Klimawandel bringt ja nicht nur Rekordtemperaturen in Osnabrück oder Schwerin. Er verursacht und vergrößert internationale Krisen wie Flucht, Armut, Hunger, Kriege.“
Der Kampf gegen die Erderwärmung sei „eine überlebenswichtige Notwendigkeit, auch um einer weiteren Eskalation in der Zukunft vorzubeugen“, sagte die SPD-Politikerin. „Das muss einfach jedem klar sein.“
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch das Ziel ausgegeben, die CO2-Emissionen in Europa bis 2040 um 90 Prozent zu senken. Klimaschutzminister Carsten Schneider (SPD) hat den Vorschlag aus Brüssel gelobt, aus der Wirtschaft kommt aber teils scharfe Kritik.
Alabali Radovan räumte ein, dass es „auch in Deutschland einen wachsenden Widerstand gegen Klimaschutzmaßnahmen gibt“. Die Hitze in dieser Woche habe jedoch „wohl jeden spüren lassen, dass wir beim Klimaschutz eine gigantische Aufgabe vor uns haben, die noch nicht annähernd erledigt ist“, sagte die Ministerin. „Die Erderwärmung ist für zahllose ärmere Länder längst zu einem immerwährenden Kampf geworden.“ Der Eindruck, niemand außer Europa kümmere sich noch um Klimaschutz, sei daher falsch.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Reem Alabali Radovan am 02.07.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Reem Alabali Radovan, Ursula von der Leyen, Carsten Schneider
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
EU-Kommission, SPD, Neue Osnabrücker Zeitung, Ursula von der Leyen, Carsten Schneider.
Wann ist das Ereignis passiert?
02.07.2025
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Osnabrück, Schwerin.
Worum geht es in einem Satz?
Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan unterstützt die neuen Klimaschutzziele der EU-Kommission für 2040, betont die Dringlichkeit von Maßnahmen gegen den Klimawandel und erkennt den Widerstand in Deutschland an, während sie darauf hinweist, dass die globale Verantwortung für den Klimaschutz nicht nur in Europa liegt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Präsentation neuer Klimaschutzziele der EU-Kommission, die eine drastische Reduktion der CO2-Emissionen in Europa bis 2040 anstrebt. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan unterstützt diese Ziele und betont die Notwendigkeit des Klimaschutzes als Reaktion auf die globalen Herausforderungen wie Flucht, Armut und Kriege, die durch den Klimawandel verstärkt werden. Sie hebt auch den aktuellen Widerstand gegen Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland hervor, der durch extreme Wetterereignisse verstärkt wird.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat die neuen Klimaschutzziele der EU-Kommission ausdrücklich unterstützt, sieht jedoch auch wachsenden Widerstand gegen Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland. Während der Vorschlag von Klimaschutzminister Carsten Schneider gelobt wird, kommt aus der Wirtschaft teils scharfe Kritik.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Flucht, Armut, Hunger, Kriege, Eskalation in der Zukunft, wachsenden Widerstand gegen Klimaschutzmaßnahmen, gigantische Aufgabe beim Klimaschutz, immerwährender Kampf für ärmere Länder.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan zitiert. Sie unterstützt die neuen Klimaschutzziele der EU-Kommission für 2040 und betont, dass das 90-Prozent-Ziel ambitioniert, aber richtig sei. Zudem betont sie die überlebenswichtige Notwendigkeit, gegen die Erderwärmung anzukämpfen, um zukünftige Eskalationen von Krisen wie Flucht und Hunger zu vermeiden.
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