Wissenschaftler legen erstmals fundierte Dehn-Empfehlungen vor

Wissenschaftler legen erstmals fundierte Dehn-Empfehlungen vor

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Wissenschaftler legen erstmals fundierte Dehn-Empfehlungen vor

Bayreuth () – Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Jan Wilke von der Universität Bayreuth hat erstmals wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zum Thema Dehnen veröffentlicht. Die im Journal of Sports and Health Science publizierten Richtlinien sollen helfen, langjährige Kontroversen und Mythen rund um das Stretching zu klären, teilte die Universität mit.

Die Experten empfehlen unter anderem mindestens zwei Serien mit 5 bis 30 Sekunden Dauer zur kurzfristigen Beweglichkeitssteigerung.

Für die Senkung der Muskelsteifigkeit raten sie zu mindestens vier Minuten statischem Dehnen, das fünfmal pro Woche durchgeführt werden sollte. Positive Effekte auf Herz-Kreislauf-System und Gefäße erfordern demnach sogar 7 bis 15 Minuten Dehnen.

Nicht empfohlen wird Stretching dagegen zur Verletzungsprävention, Regenerationsbeschleunigung oder Haltungsverbesserung.

Die Forscher betonen, dass es oft bessere Alternativen gebe, etwa Krafttraining über den vollen Bewegungsspielraum für mehr Beweglichkeit.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jogger (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jan Wilke

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Universität Bayreuth, Journal of Sports and Health Science, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Bayreuth

Worum geht es in einem Satz?

Ein Forschungsteam unter Leitung von Jan Wilke von der Universität Bayreuth hat in einem Artikel im Journal of Sports and Health Science wissenschaftlich fundierte Dehnungsempfehlungen veröffentlicht, die besagen, dass Dehnen die Beweglichkeit steigert und Muskelsteifigkeit senkt, jedoch nicht zur Verletzungsprävention oder Regenerationsbeschleunigung empfohlen wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für die Studie ist die langanhaltende Unsicherheit und die weit verbreiteten Mythen rund um die Effektivität von Dehnübungen, insbesondere hinsichtlich der Fragen zu Beweglichkeit, Muskelsteifigkeit und Verletzungsprävention. Das Forschungsteam wollte wissenschaftlich fundierte Empfehlungen geben, um diese Kontroversen zu klären und fundierte Richtlinien für das Dehnen im Sport zu entwickeln.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel berichtet, dass ein internationales Forschungsteam wissenschaftlich fundierte Dehnempfehlungen veröffentlicht hat, was in der Öffentlichkeit und den Medien auf Interesse stößt, da es langjährige Mythen über Stretching aufklärt. Besonders betont wird, dass Stretching nicht zur Verletzungsprävention oder Haltungsverbesserung empfohlen wird, was möglicherweise zu einer Neubewertung von Trainingsmethoden führen könnte.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

langjährige Kontroversen und Mythen rund um das Stretching klären, kurzfristige Beweglichkeitssteigerung, Senkung der Muskelsteifigkeit, positive Effekte auf Herz-Kreislauf-System und Gefäße, keine Empfehlung für Stretching zur Verletzungsprävention, keine Empfehlung für Stretching zur Regenerationsbeschleunigung, keine Empfehlung für Stretching zur Haltungsverbesserung, bessere Alternativen wie Krafttraining bieten.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme erwähnt, die besagt, dass das Forschungsteam unter Leitung von Jan Wilke von der Universität Bayreuth wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zum Thema Dehnen veröffentlicht hat, um langjährige Kontroversen und Mythen rund um das Stretching zu klären. Die Experten raten unter anderem zu spezifischen Dehnzeiten, sehen jedoch Stretching nicht als prophylaktische Maßnahme für Verletzungen oder zur Haltungsverbesserung.

Bayreuth – Ein Ort der Wissenschaft und Kultur

Bayreuth ist bekannt für seine beeindruckende Mischung aus kulturellem Erbe und wissenschaftlicher Innovation. Die Stadt beherbergt die renommierte Universität Bayreuth, die international für ihre Forschung anerkannt ist. Jährlich zieht Bayreuth zahlreiche Besucher an, insbesondere für die berühmten Richard-Wagner-Festspiele. Neben der beeindruckenden Architektur bietet die Stadt zahlreiche Parks und Erholungsräume, die zum Sport und zur Bewegung einladen. Die aktuellen Forschungsergebnisse zum Dehnen zeigen, dass Bayreuth auch im Bereich Sportwissenschaft eine wichtige Rolle spielt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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