Verdi erwartet keinen Aufschwung durch Unternehmenssteuersenkung

Verdi erwartet keinen Aufschwung durch Unternehmenssteuersenkung

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Verdi erwartet keinen Aufschwung durch Unternehmenssteuersenkung

() – Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, rechnet nicht damit, dass die von der schwarz-roten Bundesregierung geplante Senkung der Unternehmenssteuerbelastung der einen Schub verleihen wird. „Ich sehe nicht, dass eine Unternehmenssteuersenkung die Wirtschaft beleben wird. Da spielen Fach- und Arbeitskräftemangel und Ausbildung eine größere Rolle“, sagte Werneke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Er halte zudem die These, dass die Unternehmensbesteuerung zu hoch sei, für falsch, so der Verdi-Chef. „Argumentiert wird mit absoluten Steuersätzen. Bei den relativen Steuersätzen, also nach steuerlicher Gestaltung und schon vorhandenen Abschreibungen, befinden wir uns im europäischen Mittelfeld.“

Scharfe Kritik übte Werneke an dem geplanten Aus des nationalen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Kombination mit einer Abschwächung der europäischen Lieferkettenrichtlinie. „Mit dem Totschlagargument der Entbürokratisierung werden preisgegeben und bleiben zum Teil dramatisch schlechte Arbeitsbedingungen erhalten“, kritisierte Werneke. „Das ist ein klarer zivilisatorischer Rückschritt.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schutzhelme (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Verdi, Funke-Mediengruppe, europäische Lieferkettenrichtlinie

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Frank Werneke, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, sieht die von der Bundesregierung geplante Senkung der Unternehmenssteuern als unwirksam zur Belebung der Wirtschaft an und kritisiert die Abschaffung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes als gefährlichen Rückschritt für Menschenrechte und Arbeitsbedingungen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die geplante Senkung der Unternehmenssteuerbelastung durch die schwarz-rote Bundesregierung. Frank Werneke, der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, äußert sich skeptisch zu der Maßnahme und betont, dass andere Faktoren wie Fachkräftemangel und Ausbildung entscheidender für die Wirtschaft sind. Zusätzlich kritisiert er die Abschwächung des nationalen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, was er als einen Rückschritt in Bezug auf Menschenrechte und Arbeitsbedingungen wertet.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel äußert Frank Werneke, der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, skeptische Ansichten zur geplanten Unternehmenssteuersenkung der Bundesregierung und kritisiert die Abschwächung des nationalen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Er warnt, dass diese Maßnahmen nicht nur der Wirtschaft nicht helfen, sondern auch menschenrechtliche Standards gefährden.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Hier sind die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen, getrennt durch Kommas:

Einschätzung, dass eine Unternehmenssteuersenkung die Wirtschaft nicht beleben wird, Fach- und Arbeitskräftemangel sowie Ausbildung spielen eine größere Rolle, die These der zu hohen Unternehmensbesteuerung ist falsch, negative Auswirkungen auf Menschenrechte durch das Aus des nationalen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, dramatisch schlechte Arbeitsbedingungen bleiben erhalten, klarer zivilisatorischer Rückschritt.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Frank Werneke, dem Vorsitzenden der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, zitiert. Er äußert, dass er nicht glaubt, dass die von der Bundesregierung geplante Senkung der Unternehmenssteuerbelastung die Wirtschaft beleben wird, da Fach- und Arbeitskräftemangel wichtigere Faktoren seien. Zudem kritisiert er die Abschwächung des nationalen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und bezeichnet dies als einen klaren zivilisatorischen Rückschritt.

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