Bildungsminister will von Trump verprellte Spitzenforscher anlocken

Bildungsminister will von Trump verprellte Spitzenforscher anlocken

Bildungsminister will von Trump verprellte Spitzenforscher anlocken

() – Bundesbildungsminister Cem Özdemir (Grüne) will von verprellte Spitzenforscher aus den USA anlocken.

„Wir müssen solidarisch sein und deutlich machen: Wenn Spitzenforscher in den USA keine Möglichkeiten mehr für sich sehen, frei dort zu forschen, sind sie in willkommen“, sagte Özdemir Ntv. Darüber habe er sich „mit den Spitzen der deutschen Wissenschaftseinrichtungen verständigt“.

„Sollten die Amerikaner ihre besten Wissenschaftler verprellen, müssen wir das für uns nutzen“, sagte Özdemir weiter. „Es geht mir nicht um brain drain, sondern um brain circulation, also: keine bloße Abwerbung, sondern Angebote zum Austausch auf Augenhöhe, quasi ein Talentkreislauf für eine freie Forschung.“

Deutschland sei „nach den USA wichtigstes Zielland für internationale Wissenschaftler“, so Özdemir. Der Forschungsstandort Deutschland müsse aber attraktiver werden. Der Grünen-Politiker forderte weniger Bürokratie, mehr Risikokapital für Gründer und eine attraktivere Standortpolitik mit Blick auf die Familien ausländischer Wissenschaftler und Diskriminierungsfreiheit.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ärzte (Archiv)

Berlin und seine Rolle in der internationalen Wissenschaft

Berlin ist ein pulsierendes Zentrum für Forschung und in . Die Stadt zieht talentierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt an, die innovative Ideen und Projekte vorantreiben. Bundesbildungsminister Cem Özdemir hebt hervor, dass Deutschland ein wichtiges Ziel für Spitzenforscher aus den USA bleibt, vor allem in Zeiten politischer Unsicherheiten. Özdemir setzt sich dafür ein, die Attraktivität Berlins als Forschungsstandort durch weniger Bürokratie und mehr Unterstützung für Gründer zu steigern. Mit einem Fokus auf eine offene und inklusive Wissenschaftskultur zielt die Stadt darauf ab, einen talentierten Austausch zu fördern und als globales Wissenschaftszentrum zu bestehen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH