Banaszak bezeichnet Amtszeit-Teilung im Ländle als "Quatsch"

Politik in Baden-Württemberg: Wahlergebnisse und Koalitionsgespräche

() – Den Vorschlag von Jens Spahn (CDU), angesichts des knappen Wahlergebnisses die Amtszeit des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg zu teilen, hat der Co-Parteichef der Bundesgrünen, Felix Banaszak, als „Quatsch“ zurückgewiesen.

„Bei Wahlen gewinnt man entweder oder man verliert. Und irgendeiner ist vorne. Und 0,5 Prozentpunkte sind 0,5 Prozentpunkte. Gerhard Schröder hat mal mit noch weniger vor Edmund Stoiber gewonnen. Und da hat auch niemand ins gebracht, dass Edmund Stoiber doch auch nach zwei Jahren die übernehmen könnte“, sagte Banaszak am Montag in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“.

Nach dem Wahlsieg der Grünen fordert die Grüne Jugend Spitzenkandidat Cem Özdemir auf, den umstrittenen Bürgermeister von Tübingen, Boris (ehemals Grüne), nicht ins Kabinett aufzunehmen. Felix Banaszak sagte dazu: „Ich werde Cem Özdemir nicht aus Berlin Vorschläge für sein Kabinett machen und sagen, der darf und der darf nicht“.

Der Grünen-Politiker stellte klar: „Die nächsten Tage müssen Grüne und Union ein Verhältnis zueinander entwickeln. Ich finde richtig, dass Cem Özdemir heute gesagt hat: Wir wollen das auf Augenhöhe miteinander machen. Die Wahlergebnisse sind sehr, sehr nah beieinander. Und natürlich funktioniert eine nur dann gut, wenn beide Partner sich darin auch wiederfinden. Und dann werden irgendwann die Ministerien nach den Inhalten verteilt. Dann entscheiden die Grünen, wer für die Grünen in die Ministerien einzieht“, so Banaszak.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Cem Özdemir und Manuel Hagel am 08.03.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Cem Özdemir, Manuel Hagel, Jens Spahn, Felix Banaszak, Gerhard Schröder, Edmund Stoiber, Boris Palmer, Pinar Atalay

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Bundesgrüne, Grüne Jugend, Cem Özdemir, Boris Palmer, Felix Banaszak, Union, Edmund Stoiber

Wann ist das Ereignis passiert?

08.03.2026

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Baden-Württemberg, Tübingen

Worum geht es in einem Satz?

Felix Banaszak von den Grünen weist den Vorschlag von Jens Spahn zur Teilung der Amtszeit des baden-württembergischen Ministerpräsidenten als unsinnig zurück und betont die Wichtigkeit eines fairen Verhältnisses zwischen Grünen und Union nach den Wahlen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorschlag von Jens Spahn zur Teilung der Amtszeit
  • Knappes Wahlergebnis in Baden-Württemberg
  • Wahlsieg der Grünen
  • Forderung der Grünen Jugend gegen Boris Palmer
  • Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Grünen und Union
  • Betonung der Augenhöhe in der Regierungsbildung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Felix Banaszak bezeichnet den Vorschlag von Jens Spahn als "Quatsch"
  • Banaszak betont, dass Wahlgewinne klar sein müssen und 0,5 Prozentpunkte entscheidend sind
  • Grüne Jugend fordert Cem Özdemir auf, Boris Palmer nicht ins Kabinett aufzunehmen
  • Banaszak will Cem Özdemir keine Vorschläge für das Kabinett machen
  • Banaszak hebt hervor, dass Grüne und Union ein Verhältnis zueinander entwickeln müssen
  • Özdemir betont den Wunsch nach einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe
  • Banaszak erläutert, dass Ministerien nach Inhalten und nicht nach Personen verteilt werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung des Vorschlags zur Teilung der Amtszeit
  • Forderung, Bürgermeister Boris Palmer nicht ins Kabinett aufzunehmen
  • Betonung der Notwendigkeit, ein gutes Verhältnis zwischen Grünen und Union zu entwickeln
  • Feststellung, dass eine Regierung nur gut funktioniert, wenn sich beide Partner wiederfinden
  • Ministerien werden nach Inhalten verteilt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Felix Banaszak hat den Vorschlag von Jens Spahn als "Quatsch" zurückgewiesen und betont, dass bei Wahlen entweder gewonnen oder verloren wird.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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