Klingbeil fordert Firmen zu mehr Inflationsausgleichszahlungen auf

  • SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil appelliert an , stärker auf Inflationsausgleichsprämie zu setzen.
  • Steuerfreie Einmalzahlung von bis zu 3.000 Euro könne Arbeitnehmer stärken.
  • Klingbeil betont Rolle von starken Gewerkschaften und Tarifverträgen bei Nutzung von Einmalzahlungen.
  • SPD-Chef sichert umfassende staatliche Hilfen beim Heizungsaustausch im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes zu.

() – Angesichts sinkender Reallöhne in appelliert SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil an Arbeitgeber, stärker auf die sogenannte Inflationsausgleichsprämie zu setzen. Die steuerfreie Einmalzahlung von bis zu 3.000 Euro sei “eine gute Möglichkeit, um auch die Arbeitnehmer zu stärken”, sagte er dem Sender RTL. “Was wir sehen, ist: Da, wo es starke Gewerkschaften gibt, da, wo es starke Tarifverträge gibt – da wird von diesen Einmalzahlungen Gebrauch gemacht, jetzt gerade im öffentlichen Dienst”, so der SPD-Politiker weiter.


Zudem verwies Klingbeil auf die Tarifautonomie: “Vor allem geht es in diesen Tagen darum, dass wir mehr Tarifabschlüsse bekommen, dass die Mitbestimmung gestärkt wird und dass damit dann auch die Löhne steigen.” Angesprochen auf die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes sicherte der SPD-Chef umfassende staatliche Hilfen beim Heizungsaustausch zu: “Wenn man sich den Beschluss der Bundesregierung anguckt, dann kann es eine Förderung von bis zu 50 Prozent geben.” Jetzt werde man im Bundestag “noch mal genau hinschauen: An welchen Stellen gibt es Belastungen, wie können die im Zweifelsfall auch aussehen und wo können wir als noch mal nachbessern bei dem, was die auf den Weg gebracht hat”, kündigte Klingbeil an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lars Klingbeil

Klingbeil fordert Firmen zu mehr Inflationsausgleichszahlungen auf

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