Gesellschaft und Inklusion im Saarland
Saarbrücken () – Für inklusive Projekte im Saarland stehen ab sofort insgesamt zwei Millionen Euro aus der neuen Förderrichtlinie für Inklusion und Barrierefreiheit zur Verfügung. Das teilte das Sozialministerium am Montag mit.
Die Mittel sind bis Ende 2027 vorgesehen, wie Minister Magnus Jung (SPD) sagte.
Gefördert werden nach Angaben des Ministeriums Veranstaltungen mit inklusivem Charakter, Organisationen, Vereine und Verbände, die Inklusion und Bewusstseinsbildung voranbringen, sowie inklusive Sozialräume in Kommunen. Auch investive bauliche Vorhaben in Bestandsgebäuden, die Barrieren verringern oder beseitigen, können unterstützt werden.
Hinzu kommt die Förderung wissenschaftlicher Begleitung und Forschung zur Weiterentwicklung einer inklusiven Gesellschaft.
Antragsberechtigt sind Gebietskörperschaften und kommunale Zusammenschlüsse, anerkannte Träger der freien Wohlfahrtspflege sowie gemeinnützige Organisationen, Vereine und Stiftungen. Auch Start-Ups, soziale Unternehmen, Einrichtungen und sonstige private Träger können Anträge stellen.
Der Eigenanteil liegt bei zehn Prozent.
Die Förderrichtlinie soll die Ziele des Saarländischen Behindertengleichstellungsgesetzes unterstreichen und die selbstbestimmte sowie gleichberechtigte Teilhabe im Land stärken.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Magnus Jung
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Sozialministerium, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Ab sofort bis Ende 2027.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Saarland
Worum geht es in einem Satz?
Das Saarland stellt bis Ende 2027 insgesamt zwei Millionen Euro für Projekte zur Förderung von Inklusion, Barrierefreiheit und gleichberechtigter Teilhabe bereit, wobei Antragsteller einen Eigenanteil von zehn Prozent tragen müssen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Umsetzung der Ziele des Saarländischen Behindertengleichstellungsgesetzes
- Bestehende Barrieren und Handlungsbedarf bei der Inklusion im Saarland
- Förderung der selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Förderung inklusiver Veranstaltungen, Organisationen und Sozialräume in Kommunen
- Unterstützung baulicher Maßnahmen zur Verringerung oder Beseitigung von Barrieren in Bestandsgebäuden
- Förderung wissenschaftlicher Begleitung und Forschung zur Weiterentwicklung einer inklusiven Gesellschaft
- Eigenanteil von zehn Prozent für Förderempfänger
- Stärkung der selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe im Saarland
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Sozialminister Magnus Jung (SPD) erklärte, dass die Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro bis Ende 2027 vorgesehen seien.
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