BMF musste für 1,4 Millionen Euro Silbermünzen einschmelzen lassen

BMF musste für 1,4 Millionen Euro Silbermünzen einschmelzen lassen

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Finanzpolitik in Berlin

() – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) musste für knapp 1,4 Millionen Silbermünzen einschmelzen lassen. Das geht aus der Antwort des Ministeriums auf eine Berichtsbitte des -Haushälters Sebastian Schäfer hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.

Vor gut einem Jahr sagte das Bundesfinanzministerium den geplanten Verkauf der Silbermünzen „Heilige Drei Könige“ und „125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn“ ab. Der Grund: Die Silberpreise waren so stark gestiegen, dass der Nennwert deutlich unter dem Materialwert lag.

Beide Münzsorten mussten in einer Prägestätte deformiert, eingeschmolzen und mit neuem Nennwert versehen werden. Kostenpunkt laut Antwort des Ministeriums: 624.000 Euro für die Münze „Heilige Drei Könige“ und 733.000 Euro für die Münze „Wuppertaler Schwebebahn“, insgesamt also fast 1,4 Millionen Euro. Trotzdem rechnet das Ministerium noch mit einem deutlichen Münzgewinn im oberen einstelligen Millionenbereich, auch weil der Silbergehalt der Münze „Heilige Drei Könige“ reduziert worden sei. Die Weihnachtsmünze erscheint nun am 5. November als 50-Euro-Geldstück.

Der Grünen-Haushälter kritisierte, dass hier Steuergeld „buchstäblich und fahrlässig geschreddert“ worden sei. So dürfe mit dem der Bürger „schlicht und einfach nicht umgegangen werden“.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Bundesfinanzministerium (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Lars Klingbeil, Sebastian Schäfer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesfinanzministerium, dts Nachrichtenagentur, SPD, Grüne, Spiegel

Wann ist das Ereignis passiert?

Vor gut einem Jahr.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Das Bundesfinanzministerium ließ wegen gestiegener Silberpreise zwei geplante Silbermünzen für knapp 1,4 Millionen Euro einschmelzen und umarbeiten, was die Grünen als Steuergeldverschwendung kritisieren, obwohl das Ministerium weiterhin einen deutlichen Münzgewinn erwartet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Stark gestiegene Silberpreise
  • Materialwert der Silbermünzen „Heilige Drei Könige“ und „125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn“ deutlich über ihrem Nennwert
  • Deshalb Absage des ursprünglich geplanten Verkaufs durch das Bundesfinanzministerium

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Der Grünen-Haushälter Sebastian Schäfer kritisierte, dass Steuergeld „buchstäblich und fahrlässig geschreddert“ worden sei und so nicht mit dem Geld der Bürger umgegangen werden dürfe.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kosten von insgesamt knapp 1,4 Millionen Euro
  • Neuer Nennwert für beide Münzsorten und reduzierter Silbergehalt der Münze „Heilige Drei Könige“
  • Erwarteter Münzgewinn im oberen einstelligen Millionenbereich
  • Ausgabe der Weihnachtsmünze am 5. November als 50-Euro-Geldstück
  • Kritik des Grünen-Haushälters Sebastian Schäfer am Umgang mit Steuergeld

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Grünen-Haushälter Sebastian Schäfer kritisiert, dass Steuergeld „buchstäblich und fahrlässig geschreddert“ worden sei und so nicht mit dem Geld der Bürger umgegangen werden dürfe.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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