Wirtschaft und Politik in Berlin
Berlin () – SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat die Konzernführung von Volkswagen davor gewarnt, die angefallenen Milliardenverluste mit Einschnitten bei den Arbeitnehmern zu beantworten. Nötig sei vielmehr eine strategische Umorientierung bei den Produkten. „Die Antwort auf die Krise kann nicht sein, immer neue Einsparungen von den Beschäftigten zu verlangen“, sagte Zorn den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Freitagsausgaben).
Was Volkswagen jetzt brauche, „sind bessere Produkte, mehr Innovation und eine klare Strategie für die Zukunft. Dafür trägt der Vorstand die Verantwortung“, so der SPD-Politiker weiter.
Die schwierige Lage bei Volkswagen sei nicht allein auf die Krise der Automobilindustrie zurückzuführen. „Auch das Management trägt dafür erhebliche Verantwortung“, sagte Zorn. Technologische Entwicklungen seien „verschlafen“ worden, „wichtige Modelle kamen zu spät auf den Markt“. Hinzu kämen „unnötige Konflikte mit den Belegschaften“ und der „völlig unangemessene Auftritt des Audi-Chefs“ bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump, so der SPD-Fraktionsvize.
Die Beschäftigten hätten mit dem Anfang September vereinbarten Sanierungskonzept bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht. Auch die Politik sei der Automobilindustrie entgegengekommen, zuletzt bei den Flottengrenzwerten. „Jetzt ist das Management am Zug“, sagte Zorn.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Armand Zorn, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, SPD, Volkswagen, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Audi
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
SPD-Fraktionsvize Armand Zorn macht das VW-Management für die Milliardenverluste mitverantwortlich und fordert statt weiterer Einschnitte bei den Beschäftigten bessere Produkte, mehr Innovation und eine klare Zukunftsstrategie.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Milliardenverluste bei Volkswagen und die Sorge vor weiteren Einsparungen zulasten der Beschäftigten
- Allgemeine Krise der Automobilindustrie
- Nach Einschätzung Zorns verschlafene technologische Entwicklungen und verspätete Markteinführungen wichtiger Modelle
- Fehlende strategische Orientierung bei Produkten und Innovationen aus Sicht Zorns
- Unnötige Konflikte des Managements mit den Belegschaften
- Von Zorn kritisierter Auftritt des Audi-Chefs bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Fraktionsvize Armand Zorn warnt Volkswagen davor, die Milliardenverluste durch weitere Einschnitte bei den Beschäftigten auszugleichen.
- Er fordert bessere Produkte, mehr Innovation und eine klare Zukunftsstrategie und sieht den Vorstand in der Verantwortung.
- Zorn kritisiert verschlafene technologische Entwicklungen, verspätete Modelle, unnötige Konflikte mit den Belegschaften und den Auftritt des Audi-Chefs bei einer Wahlkampfveranstaltung Donald Trumps.
- Er verweist auf bereits geleistete Zugeständnisse der Beschäftigten und politische Entlastungen bei den Flottengrenzwerten und fordert nun das Management zum Handeln auf.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, SPD-Fraktionsvize Armand Zorn warnt vor weiteren Einschnitten bei den VW-Beschäftigten und fordert vom Management bessere Produkte, mehr Innovation und eine klare Zukunftsstrategie.
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