Politik in Berlin
Berlin () – Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bundesfamilienministerin Karin Prien drängt ihre Partei zu einer Entscheidung für eine Bundespräsidentschaftskandidatin bis zum 9. November.
„Für mich ganz klar: Es sollte eine Frau werden“, sagte sie dem „Stern“ und RTL. Die laufende Debatte zeige, dass es mehrere Frauen in CDU und CSU gebe, die dafür geeignet seien, so Prien. Als Zeithorizont gab sie eine Sitzung des Präsidiums ihrer Partei an: „Der 9. November, das wird der Tag der Entscheidung.“
Auch Priens eigener Name wird in der CDU immer wieder als mögliche Kandidatin für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier genannt. „Das schmeichelt mir“, sagte Prien. „Natürlich ist es erst mal ein Kompliment, wenn man für eine solche Position, für die man sich übrigens ja nicht bewirbt, sondern für die man ausgewählt wird, auch genannt wird“, sagte Prien.
Sie warnte davor, einzelne Kandidaten in der Debatte zu beschädigen: „Alle, die da im Augenblick im Gespräch sind, sind hoch kompetente Frauen, die das Zeug dazu hätten, diese Position wahrzunehmen“, sagte Prien. Sie warne davor, „nur weil es Frauen sind, jetzt nach Argumenten zu suchen, warum sie dafür nicht geeignet sind“. Solche Debatten würde man „über Männer übrigens anders führen“, sagte die CDU-Politikerin.
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Karin Prien (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Karin Prien, Frank-Walter Steinmeier
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, CDU, Stern, RTL, CSU
Wann ist das Ereignis passiert?
- November
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Karin Prien fordert die CDU auf, sich bis zum 9. November für eine Bundespräsidentschaftskandidatin zu entscheiden, und warnt vor geschlechtsspezifischer Abwertung der möglichen Bewerberinnen, zu denen sie selbst gezählt wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Debatte über die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
- Mehrere Frauen aus CDU und CSU als mögliche Kandidatinnen im Gespräch, darunter Karin Prien
- Priens Wunsch, eine Frau für das Amt zu nominieren
- Befürchtung, mögliche Kandidatinnen könnten durch geschlechtsspezifische Eignungsdebatten beschädigt werden
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Karin Prien bezeichnete es als schmeichelhaft und als Kompliment, als mögliche Bundespräsidentschaftskandidatin genannt zu werden.
- Sie warnte davor, die diskutierten Kandidatinnen durch die Debatte zu beschädigen oder ihre Eignung wegen ihres Geschlechts infrage zu stellen.
- Sie kritisierte, dass solche Debatten über Männer anders geführt würden.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Karin Prien spricht sich für eine Frau als Bundespräsidentschaftskandidatin aus, fordert eine Entscheidung bis zum 9. November und warnt vor einer Benachteiligung möglicher Kandidatinnen in der Debatte.
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