Politik in Berlin
Berlin () – Der Wirtschaftsrat der CDU hat Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) in einem Brandbrief zur Abschaffung der „Rente mit 63“ aufgefordert. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf ein zweiseitiges Schreiben von Generalsekretär Wolfgang Steiger. Es wurde demnach am Mittwoch verschickt worden, Kopien gingen auch an die Fraktionsspitzen und rentenpolitischen Sprecher von CDU, CSU und SPD.
Steiger hält Schweitzer darin das Gerechtigkeitsversprechen der SPD vor: Seine Partei schreibe sich soziale Gerechtigkeit auf die Fahnen. Der Minister könne nun den Vorwurf der Reformverweigerung widerlegen. Die Abschaffung der sogenannten „Rente mit 63“ wäre dafür ein „überzeugender Anfang“.
Der Wirtschaftsrat kritisiert fünf Ungerechtigkeiten zulasten junger Beitragszahler, ärmerer Rentner, Frauen, gesundheitlich eingeschränkter Menschen und Unternehmen. Laut einer im Brief angeführten DIW-Studie könnte die Abschaffung langfristig rund 9,5 Milliarden Euro je Rentnerjahrgang einsparen – verteilt über Jahrzehnte.
Steigers Schlussappell an Schweitzer: Er solle dieses „ungerechte Privileg“ abschaffen und die Unterstützung auf Menschen konzentrieren, die gesundheitlich tatsächlich nicht länger arbeiten können.
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Wirtschaftsrat der CDU (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Schweitzer, Wolfgang Steiger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Wirtschaftsrat der CDU, CDU, CSU, SPD, Bild, DIW, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Am Mittwoch.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Wirtschaftsrat der CDU fordert Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) auf, die „Rente mit 63“ wegen sozialer Ungerechtigkeiten und hoher Kosten abzuschaffen und stattdessen gezielt Menschen zu unterstützen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht länger arbeiten können.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kritik des CDU-Wirtschaftsrats an der „Rente mit 63“ als ungerechtem Privileg
- Aus Sicht des Wirtschaftsrats Benachteiligung junger Beitragszahler, ärmerer Rentner, Frauen, gesundheitlich eingeschränkter Menschen und Unternehmen
- Verweis auf das Gerechtigkeitsversprechen der SPD und den Vorwurf der Reformverweigerung
- Eine im Schreiben angeführte DIW-Studie zu langfristigen Einsparmöglichkeiten durch die Abschaffung
- Forderung nach gezielter Unterstützung für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht länger arbeiten können
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Forderung des CDU-Wirtschaftsrats beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Benachteiligung junger Beitragszahler, ärmerer Rentner, Frauen, gesundheitlich eingeschränkter Menschen und Unternehmen
- Bei einer Abschaffung langfristige Einsparungen von rund 9,5 Milliarden Euro je Rentnerjahrgang, verteilt über Jahrzehnte
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, fordert in einem Brandbrief die Abschaffung der „Rente mit 63“ und bezeichnet sie als „ungerechtes Privileg“.
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