Politik in Berlin
Berlin () – Der Unions-Fraktionsvorsitzende Thorsten Frei (CDU) spricht sich für eine Frau als künftige Bundespräsidentin aus. Er halte zwar nicht viel von Quotendiskussionen und davon, eine Hälfte der Bevölkerung von vornherein auszuschließen, sagte Frei am Mittwoch RTL/ntv. Es spreche aber sehr viel dafür, dass die nächste Bundespräsidentin eine Frau werde. Und er persönlich würde das auch gut finden.
Eine schnelle Entscheidung hält der CDU-Politiker nicht für nötig, da die Bundesversammlung erst am 30. Januar zusammentrete. Deswegen stünde man auch „überhaupt nicht unter Zeitdruck“. Angesprochen auf eine mögliche Kandidatur der hessischen CDU-Fraktionschefin Ines Claus sagte Frei, er wolle bei diesem Namedropping nicht mitmachen, weil das nicht weiterhelfe in der jetzigen Situation. Es gebe sehr gute Kandidatinnen, die derzeit diskutiert würden. Deswegen glaube er, die Parteivorsitzenden würden zur richtigen Zeit einen guten Vorschlag machen. Sie würden dann mit der SPD sprechen und auch darüber hinaus eine möglichst breite Mehrheit gewährleisten.
Einen Anspruch seiner Partei auf das Amt wollte der CDU-Politiker auf Nachfrage nicht erheben. Am Ende gehe es darum, dass man die bestmögliche Kandidatin für diese herausfordernde Aufgabe finde. Die nächsten Jahre dürften kompliziert und schwierig für die Gesellschaft insgesamt werden, so Frei. Da möge die Rolle des Bundespräsidenten noch bedeutungsvoller werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thorsten Frei, Ines Claus
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Unionsfraktion, CDU, RTL, ntv, Bundesversammlung, hessische CDU-Fraktion, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Am Mittwoch.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Thorsten Frei (CDU) befürwortet eine Frau als nächste Bundespräsidentin, sieht keinen Zeitdruck bei der Kandidatinnensuche und setzt auf einen breit getragenen Vorschlag ohne parteipolitischen Anspruch auf das Amt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstehende Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung am 30. Januar
- Debatte darüber, erstmals eine Frau in das Amt zu wählen
- Diskussion über mögliche Kandidatinnen, darunter die hessische CDU-Fraktionschefin Ines Claus
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein, der Artikel beschreibt nur Freis Position und keine Reaktionen darauf aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Möglicherweise komplizierte und schwierige kommende Jahre für die Gesellschaft
- Dadurch möglicherweise wachsende Bedeutung der Rolle des Bundespräsidenten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Thorsten Frei (CDU) spricht sich gegenüber RTL/ntv für eine Frau als nächste Bundespräsidentin aus und betont, dass bei der Kandidatenauswahl kein Zeitdruck bestehe.
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