Politik in Berlin: Koalitionsstreit um SPD
Berlin () – Im Streit um die Koalitionssondierungen zwischen Linkspartei, Grünen und SPD in Berlin warnt nun erstmals ein Kabinettsmitglied der Union die SPD-Bundesvorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas vor Konsequenzen im Bund. „Wenn die SPD-Parteivorsitzenden ein Linksbündnis in Berlin nicht sofort und eindeutig unterbinden, dann wäre das ein Misstrauensvotum gegen unsere Koalition. Ein Bündnis der SPD mit dieser Linken in Berlin hätte direkte Auswirkungen auf die schwarz-rote Zusammenarbeit auf Bundesebene“, sagte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer der „Bild-Zeitung“.
Es sei nicht zu ertragen, wenn die SPD-Parteichefs ein derartiges Überschreiten „aller roten Linien für Demokraten“ passieren ließen. „Eine Regierung in der Hauptstadt unter Führung der SED-Nachfolger wäre ein Achsbruch für die Integrität der Bundesrepublik“, so der Kulturstaatsminister weiter.
„Wenn die SPD dieser Linkspartei als Steigbügelhalter an die Macht verhelfen sollte, dann wäre das auch eine Belastung auch für die Koalition im Bund“, sagte Weimer. Man habe im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass man „auf allen Ebenen jede Zusammenarbeit“ mit Extremisten ausschließen. Man solle sich daran halten, so der Kulturstaatsminister weiter.
Ein Bündnis mit dieser Berliner Linken, „wäre eine Attacke auf den Zusammenhalt der politischen Mitte und die politische Kultur der Bundesrepublik“.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Wolfram Weimer, Lars Klingbeil, Bärbel Bas
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linkspartei, Grüne, SPD, Union, Lars Klingbeil, Bärbel Bas, Wolfram Weimer, CDU/CSU, Bundesebene, Berlin, SED-Nachfolger, Bundesrepublik, Bild-Zeitung, Koalitionsvertrag
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
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Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt im Berliner Koalitionsstreit um mögliche Gespräche zwischen SPD, Grünen und Linkspartei die SPD-Parteivorsitzenden davor, bei einer Nicht-Unterbindung eines Linksbündnisses in Berlin mit Konsequenzen auf Bundesebene zu rechnen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Streit um die Koalitionssondierungen zwischen Linkspartei, Grünen und SPD in Berlin
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Weimer warnt die SPD-Bundesvorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas vor Konsequenzen im Bund, falls sie ein Linksbündnis in Berlin nicht sofort und eindeutig unterbinden
- Ein solches Bündnis würde laut Weimer direkte Auswirkungen auf die schwarz-rote Zusammenarbeit auf Bundesebene haben
- Er spricht von einem Misstrauensvotum gegen die eigene Koalition
- Weimer bezeichnet eine Regierung in Berlin unter Führung der SED-Nachfolger als „Achsbruch“ für die Integrität der Bundesrepublik
- Er kritisiert, falls die SPD die Linkspartei als „Steigbügelhalter“ an die Macht verhelfen sollte, weil das auch die Koalition im Bund belasten würde
- Er verweist auf den Koalitionsvertrag und die Vereinbarung, jede Zusammenarbeit auf allen Ebenen mit Extremisten auszuschließen
- Ein Bündnis wird als Angriff auf den Zusammenhalt der politischen Mitte und die politische Kultur der Bundesrepublik dargestellt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Direkte Auswirkungen auf die schwarz-rote Zusammenarbeit auf Bundesebene
- Belastung auch für die Koalition im Bund
- Gefahr eines Misstrauensvotums gegen die Koalition
- Ausschluss bzw. Überschreitung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Linie zur Zusammenarbeit mit Extremisten auf allen Ebenen
- Angriff auf den Zusammenhalt der politischen Mitte und die politische Kultur der Bundesrepublik
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt in einem zitierten Statement die SPD-Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas vor Konsequenzen und sagt, ein Linksbündnis in Berlin hätte direkte Auswirkungen auf die Zusammenarbeit auf Bundesebene.
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