Politik in Berlin
Berlin () – Vor dem Start des Altersvorsorgedepots Anfang kommenden Jahres warnt der Sozialverband Deutschland (SoVD) vor Risiken für die Versicherten.
SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, Altersvorsorge dürfe nicht zur Mogelpackung werden, bei der am Ende vor allem die Anbieter verdienten und die Versicherten das Risiko trügen. Noch bevor das neue Altersvorsorgedepot überhaupt starte, entstehe der Eindruck, dass der Wettbewerb um Marktanteile und Gewinne stärker in den Mittelpunkt rücke als die Interessen der Menschen, die fürs Alter vorsorgen wollten. Dabei solle das Altersvorsorgedepot gerade Menschen erreichen, die bisher nicht privat vorsorgten, häufig Vorbehalte hätten und deshalb besonderen Beratungsbedarf mitbrächten.
Engelmeier sagte, wenn notwendige Beratung aber nur gegen hohe Gebühren zu bekommen sei, die mögliche Renditen deutlich schmälerten und damit das Ergebnis der Sparer verschlechterten, werde das Ziel der Reform verfehlt. Es brauche maximale Transparenz, dauerhaft niedrige Kosten und klare Regeln, damit günstige Einstiegskonditionen nicht später durch deutlich höhere Gebühren aufgezehrt würden.
Die staatlich geförderte Altersvorsorge startet am 1. Januar – und Banken, Broker und Versicherer bewerben intensiv ihre Angebote. Die Bundesregierung möchte die private Altersvorsorge mittels Investitionen an der Börse stärken. Das Altersvorsorgedepot folgt auf die bisherige Riester-Rente, in der die laufenden Kosten der Versicherer sehr hoch waren und deren Verträge entweder weiterlaufen oder auch in das neue Altersvorsorgedepot übertragen werden können.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Strand (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Michaela Engelmeier
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sozialverband Deutschland (SoVD), Funke-Mediengruppe, Bundesregierung, Riester-Rente
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis wird mit dem Zeitpunkt „am 1. Januar“ beschrieben (Start der staatlich geförderten Altersvorsorge / des Altersvorsorgedepots) sowie „Anfang kommenden Jahres“ allgemein davor eingeordnet.
Zeitraum/Datum: 1. Januar (Startbeginn; „Anfang kommenden Jahres“).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der SoVD warnt vor dem anstehenden Altersvorsorgedepot davor, dass es zu einer „Mogelpackung“ werden könnte, wenn hohe Gebühren und intransparenter Wettbewerb die Renditen der Versicherten schmälern, und fordert deshalb maximale Transparenz, dauerhaft niedrige Kosten und klare Regeln.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wettbewerb um Marktanteile und Gewinne stärker im Mittelpunkt als die Interessen der Menschen, die fürs Alter vorsorgen wollten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SoVD äußert Warnungen vor Risiken für Versicherte und kritisiert mögliche Schwerpunktverlagerung auf Anbieterinteressen statt Interessen der Menschen
- SoVD fordert maximale Transparenz und dauerhaft niedrige Kosten mit klaren Regeln, damit Einstiegskonditionen nicht durch höhere Gebühren aufgezehrt werden
- Medien berichten die Warnungen über die Zeitungen der Funke-Mediengruppe; eine Einordnung als mögliche „Mogelpackung“ steht im Vordergrund
- Staatliche Behörden oder konkrete Reaktionen von Politik und Öffentlichkeit werden im Text nicht beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Risiko, dass das Altersvorsorgedepot zur Mogelpackung wird, bei der vor allem Anbieter profitieren und Versicherte das Risiko tragen
- Sorge, dass der Wettbewerb um Marktanteile und Gewinne stärker im Vordergrund steht als die Interessen der Menschen
- mögliche Verfehlung des Reformziels, weil notwendige Beratung nur gegen hohe Gebühren erreichbar sein könnte
- dadurch deutliche Einschränkung der möglichen Renditen und Verschlechterung des Ergebnisses für Sparer
- Forderung nach maximaler Transparenz, um ungünstige Konditionen besser erkennbar zu machen
- Befürchtung, dass günstige Einstiegskonditionen durch später deutlich höhere Gebühren aufgezehrt werden
- Bedarf an dauerhaft niedrigen Kosten und klaren Regeln, damit die Reform für die Versicherten tatsächlich vorteilhaft bleibt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier gibt eine Stellungnahme ab.
- Mehrere schwere Verkehrsunfälle im Landkreis Cuxhaven - 5. Oktober 2026
- Sozialverband warnt vor Risiken beim Altersvorsorgedepot - 5. Oktober 2026
- Gutachten: Leugnung des Existenzrechts Israels straffähig - 5. Oktober 2026

