Sozialverband "entsetzt" über Entwicklung der Manager-Gehälter
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Sozialverband "entsetzt" über Entwicklung der Manager-Gehälter
Berlin () – Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die Schere bei der Entwicklung der Gehälter zwischen Angestellten und Spitzenmanagern scharf kritisiert. „Ich bin über diese Zahlen entsetzt“, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben).
Die Corona-Pandemie und ihre Folgen hätten bei Millionen finanzielle Spuren hinterlassen. „Dass viele sich abgehängt fühlen, wenn sie von solchen Entwicklungen hören, ist nur verständlich. Welche Folgen, sich abgehängt zu fühlen haben kann, erleben wir bei jeder Wahl aufs Neue“, sagte Engelmeier.
Die Entwicklungsorganisation Oxfam hatte zuvor eine Berechnung vorgestellt, wonach die Gehälter der Spitzenmanager in den umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren 30 Mal so stark wie die Reallöhne aller Angestellten gewachsen seien. Im Median hätten die Vorstandsvorsitzenden demnach im abgelaufenen Jahr rund 4,4 Millionen Euro verdient.
„Die Menschen sehen Millionengehälter und zweistellige Gehaltssteigerungen auf der einen Seite und auf der anderen eine zu geringe Rentenerhöhung, eine unwürdige Debatte um die nötige Anhebung des Mindestlohns, ungebremst steigende Sozialabgaben und einen aktuellen Armutsbericht, der klar belegt: Arme werden ärmer, Reiche immer reicher“, kritisierte Engelmeier. Sie appellierte an die künftige Bundesregierung, gegenzusteuern. Ansonsten werde die Spaltung der Gesellschaft „dramatische Formen“ annehmen, so die SoVD-Chefin.
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